Etikettendruck
Tiefkühletiketten drucken lassen
Etiketten mit Tiefkühlkleber für Fleisch, Wurst, Fisch, Gemüse, Backwaren und Eis. Einsatz bis minus 40 Grad, und beim Aufkleben so kalt, wie es Ihr Ablauf verlangt. Auf Beutel, Schale, Karton und Vakuumfolie.
Ihre Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen, je nach Material und Auflage. Materialmuster zum Testen im eigenen Froster schicken wir Ihnen vorab kostenlos.
Zwei Temperaturen, nicht eine
Das ist der ganze Trick bei Tiefkühletiketten, und es wird ständig verwechselt. Aufklebetemperatur ist, wie kalt es beim Aufsetzen sein darf. Einsatztemperatur ist, wie kalt es danach werden darf. Schieben Sie den Regler und schalten Sie zwischen beiden um.
Welche Temperatur meinen Sie?
plus 20 °C Temperatur beim Aufkleben
- Standard-AcrylkleberAufkleben ab plus 5 °C, Einsatz minus 20 °C bis plus 80 °C
- Starker KautschukkleberAufkleben ab 0 °C, Einsatz minus 40 °C bis plus 70 °C
- Lösbarer KleberAufkleben ab minus 15 °C, Einsatz minus 30 °C bis plus 80 °C
- Echter Tiefkühlkleber, auf AnfrageAufkleben ab minus 20 °C, Einsatz minus 40 °C bis plus 70 °C
Die Werte stammen aus den Datenblättern unseres Standardsortiments. Der echte Tiefkühlkleber gehört nicht dazu, den bestellen wir für Ihren Auftrag. Was auf Ihrer Verpackung trägt, zeigt am sichersten ein Muster im eigenen Froster.
Sie finden dieses Produkt auch unter TK-Etiketten, Gefrieretiketten, Etiketten mit Tiefkühlkleber, Frosteretiketten, Etiketten für Tiefkühlkost und Etiketten für Wurstwaren. Gemeint ist immer dasselbe.
Was unser Standardsortiment abdeckt
Diese Materialien halten bis mindestens minus 30 Grad. Beide Temperaturwerte stehen dabei, damit Sie nicht raten müssen. Es sind dieselben Daten, die auch im Konfigurator hinterlegt sind.
| Material | Klebstoff | Aufkleben ab | Einsatztemperatur |
|---|---|---|---|
| Halbglänzendes Papier mit lösbarem Kleber | Acrylkleber | minus 15 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Weiße PP-Folie mit lösbarem Kleber | Acrylkleber | minus 15 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Pearly Sun mit starkem Kleber | Acrylkleber | minus 10 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Martelé cream mit starkem Kleber | Acrylkleber | minus 10 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Ivory 300 mit starkem Kleber | Acrylkleber | minus 10 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Ivory 305 mit starkem Kleber | Acrylkleber | minus 10 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Cream felt mit starkem Kleber | Acrylkleber | minus 10 °C | minus 30 °C bis plus 80 °C |
| Halbglänzendes Papier mit starkem Kleber | Kautschukkleber | 0 °C | minus 40 °C bis plus 70 °C |
| Silbernes Papier mit starkem Kleber | Kautschukkleber | 0 °C | minus 40 °C bis plus 70 °C |
| Goldenes Papier mit starkem Kleber | Kautschukkleber | 0 °C | minus 40 °C bis plus 70 °C |
| Weiße PP-Folie mit starkem Kleber | Kautschukkleber | 0 °C | minus 40 °C bis plus 70 °C |
| Silberne PP-Folie mit starkem Kleber | Kautschukkleber | 0 °C | minus 40 °C bis plus 70 °C |
| Weiße PET-Folie mit Standard-Kleber | Acrylkleber | plus 5 °C | minus 40 °C bis plus 150 °C |
| Eco Craft mit starkem Kleber | Kautschukkleber | plus 5 °C | minus 30 °C bis plus 70 °C |
Werte aus den Datenblättern der Hersteller, gemessen unter Laborbedingungen auf glattem Untergrund. Auf Polyethylen, auf bereiften Flächen und auf gewelltem Vakuumbeutel liegt die Praxis darunter. Deshalb empfehlen wir bei Tiefkühl fast immer einen Test mit einem Musterstück.
Der Untergrund entscheidet mit
Nicht jede kalte Fläche ist gleich schwierig. Diese sechs decken fast alles ab, was in der Tiefkühlung vorkommt.
- PE-Beutel und SchlauchbeutelDer schwierigste Fall. Polyethylen hat eine niedrige Oberflächenenergie, der Kleber benetzt es schlecht, und der Beutel bewegt sich unter dem Etikett. Hier braucht es einen starken Kleber und ein flexibles Material, das die Bewegung mitmacht.
- PP-Schale und BecherGut zu etikettieren, solange die Fläche trocken ist. Aus dem Frostschrank kommt sie aber bereift, und in der Auslage schwitzt sie. Beides braucht einen Kleber, der auf feuchtem Kunststoff noch greift.
- Karton und WellpappeDer unkomplizierteste Untergrund, solange der Karton nicht durchgefroren und bereift ist. Bei gefrostetem Karton zieht der Kleber schlecht an, weil er zuerst die Eisschicht benetzen muss statt der Faser.
- VakuumbeutelDie Folie legt sich in Falten um das Produkt, das Etikett findet keine ebene Fläche. Kleine Formate und ein anschmiegsames Material halten hier besser als ein großes, steifes Etikett.
- Metallschale und DoseGlatt, maßhaltig und ein guter Untergrund, aber sehr kälteleitend. Die Fläche ist genau so kalt wie das Produkt, deshalb entscheidet hier allein die Aufklebetemperatur des Klebers.
- Glas und WeithalsglasHält gut, hat aber zwei Tücken: Glas ist bei Frost extrem kalt, und beim Auftauen schlägt sich sofort Kondenswasser nieder. Ein Folienetikett bleibt dabei glatt, ein Papieretikett wellt sich.
Wofür Tiefkühletiketten gebraucht werden
- Fleisch und WurstwarenVakuumbeutel, Schalen mit Deckelfolie und Naturdarm. Fettdicht muss es sein, tiefkühlfest ebenso, und bei tiefgefrorenem Fleisch kommt die Angabe „eingefroren am“ dazu.
- Fisch und MeeresfrüchteSehr kalt gelagert, oft glasiert und dadurch dauerhaft feucht. Hier ist die Kombination aus Folie und starkem Kleber die Regel, Papier hat es schwer.
- Gemüse und KräuterSchlauchbeutel aus Polyethylen, oft nur 500 Gramm und in vielen Sorten. Der Beutel bewegt sich, deshalb braucht das Etikett ein Material, das mitgeht.
- Backwaren, vorgebackenKartons und Beutel mit Stückzahl, Gewicht und Artikelnummer. Meist ein schmales, langes Etikett mit Barcode, das im Lager gescannt wird, auch mit Reif auf der Oberfläche.
- Eis und DessertsBecher und Schalen aus Polypropylen, dauerhaft unter minus 18 Grad und beim Verkauf sofort beschlagen. Wickeletiketten und Deckelmarken als Satz.
- Fertiggerichte und MenüsSchalen aus Kunststoff oder Aluminium mit Deckelfolie, dazu die vollständigen Pflichtangaben auf kleiner Fläche. Oft der Fall für ein mehrlagiges Etikett.
Was bei Tiefkühlkost zusätzlich aufs Etikett muss
Zu den üblichen Pflichtangaben nach der Lebensmittel-Informationsverordnung kommen bei tiefgefrorener Ware einige Angaben dazu, die sonst niemand braucht.
Wir sind keine Rechtsberatung. Diese Übersicht ersetzt keine Prüfung Ihres konkreten Produkts. Was in Ihrem Fall gilt, klären Sie mit Ihrer Lebensmittelüberwachung, Ihrem Verband oder Ihrer Rechtsberatung. Alle übrigen Pflichtangaben finden Sie auf unserer Seite zu Lebensmitteletiketten, dort steht auch der interaktive Etiketten-Check.
Worauf Sie beim Gestalten achten sollten
Vier Punkte, die wir sonst nachträglich mit Ihnen klären müssten. Links jeweils die Variante, die uns Arbeit macht, rechts die, die hält.
Folie statt Papier
Papier wird in der Kälte spröde, zieht Feuchtigkeit und wellt sich an den Kanten. Folie bleibt flexibel, maßhaltig und wischfest. Wenn Sie die Papieroptik brauchen, geht nassfest ausgerüstetes Papier, aber Folie ist der sichere Weg.
Rund statt eckig
In der Kälte arbeitet der Kleber langsamer und die Verpackung zieht sich zusammen. Eine scharfe Ecke ist dann der Punkt, an dem sich das Etikett zuerst löst, und im Karton zieht der nächste Griff daran. Runden Sie Ecken ab, in der Regel mit mindestens 2 mm.
Groß und kontrastreich
Auf einer bereiften oder beschlagenen Oberfläche hat der Scanner es schwer. Legen Sie den Code etwas größer an als sonst, mit sauberer Ruhezone und maximalem Kontrast, und setzen Sie ihn nicht auf ein Foto oder eine dunkle Fläche.
Kleines Etikett auf unruhigem Grund
Auf einem Vakuumbeutel oder einem prall gefüllten Schlauchbeutel gibt es keine ebene Fläche. Ein großes, steifes Etikett brückt dort und löst sich an den Höhenunterschieden. Kleiner und anschmiegsamer hält besser als groß und stabil.
So entsteht Ihr Tiefkühletikett
- Die zwei Temperaturen klärenBei welcher Temperatur wird etikettiert, und wie kalt wird es danach? Aus diesen zwei Zahlen ergibt sich der Klebstoff, alles andere kommt danach.
- Material und Kleber wählenUntergrund, Feuchtigkeit und Fettgehalt entscheiden mit. Wir schlagen die Kombination vor und nennen Ihnen beide Temperaturwerte aus dem Datenblatt.
- Muster testenBei Tiefkühl lohnt sich der Test fast immer: Wir schicken Ihnen ein Stück, Sie kleben es auf Ihre Verpackung und legen sie eine Nacht in den Froster.
- Drucken, stanzen, wickelnDigitaldruck mit variablen Daten für Charge, Gewicht und Datum, dann stanzen und auf die Rolle. Kern und Wickelrichtung nach den Daten Ihres Spenders.
Tiefkühletiketten stimmen wir persönlich ab
Eine Frage klärt fast alles: Wann im Ablauf wird etikettiert? Warme Ware vor dem Einfrieren, gekühlte Ware oder gefrorene Ware aus dem Lager. Schicken Sie uns dazu ein Stück Ihrer Verpackung, dann schlagen wir das Material vor und legen ein Musterstück zum Testen bei.
Häufige Fragen zu Tiefkühletiketten
Was macht ein Tiefkühletikett aus?
Der Klebstoff, nicht das Papier. Ein Tiefkühletikett muss zwei Dinge können: bei niedriger Temperatur überhaupt noch anziehen, und danach in der Kälte halten. Das sind zwei verschiedene Werte, und sie werden ständig verwechselt. Der Regler weiter oben auf dieser Seite zeigt beide nebeneinander.
Was ist der Unterschied zwischen Aufklebe- und Einsatztemperatur?
Die Aufklebetemperatur ist die tiefste Temperatur, bei der der Klebstoff noch fließt und die Oberfläche benetzt. Darunter zieht er nicht mehr an, das Etikett liegt nur auf. Die Einsatztemperatur ist der Bereich, in dem das Etikett hält, nachdem es einmal richtig angezogen hat. Ein Standardkleber klebt erst ab plus 5 Grad an, hält danach aber bis minus 20 Grad. Deshalb funktioniert die Reihenfolge warm etikettieren und danach einfrieren, während dasselbe Etikett auf gefrorener Ware versagt.
Kann ich auf bereits gefrorene Ware etikettieren?
Ja, aber nur mit einem echten Tiefkühlkleber, der bis etwa minus 20 Grad noch anzieht. Unser Standardsortiment geht beim Aufkleben bis minus 15 Grad herunter, das reicht für gekühlte Ware und für frisch aus der Produktion kommende Ware, aber nicht für ein Lager bei minus 18 Grad. Für diesen Fall bestellen wir das passende Material für Ihren Auftrag. Sagen Sie uns deshalb bitte, wann genau im Ablauf etikettiert wird.
Warum hält mein Etikett auf dem Beutel nicht?
Meist liegt es nicht an der Kälte allein. Polyethylen, also das Material der meisten Schlauch- und Gefrierbeutel, hat eine niedrige Oberflächenenergie: Der Kleber benetzt es schlecht und perlt regelrecht ab. Dazu kommt, dass der Beutel unter dem Etikett arbeitet. Abhilfe schaffen ein starker Kleber, ein kleineres Format und ein anschmiegsames Material. Ein Test mit einem Musterstück klärt das in einer Nacht.
Papier oder Folie für Tiefkühlware?
Im Zweifel Folie. Papier wird in der Kälte spröde, zieht Feuchtigkeit und wellt sich an den Kanten, besonders wenn die Ware zwischendurch antaut und wieder gefriert. Folie bleibt flexibel, maßhaltig und wischfest. Wenn Sie die Papieroptik brauchen, etwa für Manufakturware, geht nassfest ausgerüstetes Papier mit starkem Kleber, das ist dann aber ein bewusster Kompromiss.
Was muss bei tiefgefrorenem Fleisch zusätzlich aufs Etikett?
Das Einfrierdatum. Vorverpacktes tiefgefrorenes Fleisch, tiefgefrorene Fleischzubereitungen und tiefgefrorene unverarbeitete Fischereierzeugnisse tragen die Angabe „Eingefroren am“ mit Datum, zusätzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Dazu kommen der Hinweis auf die Lagertemperatur und der Hinweis, dass aufgetaute Ware nicht wieder eingefroren werden darf. Wir sind keine Rechtsberatung: Was in Ihrem Fall gilt, klären Sie mit Ihrer Lebensmittelüberwachung.
Wie bleibt der Barcode im Frost lesbar?
Legen Sie ihn größer an als bei Ware im Regal, mit sauberer Ruhezone und maximalem Kontrast, und setzen Sie ihn nicht auf ein Foto oder eine dunkle Fläche. Auf einer bereiften oder beschlagenen Oberfläche streut das Licht, und der Scanner braucht dann jeden Millimeter. Ein glänzendes Folienmaterial lässt sich außerdem abwischen, mattes Papier saugt sich voll.
Können wir im Betrieb selbst Datum und Gewicht nachdrucken?
Ja. Dafür gibt es Thermotransfermaterial mit Tiefkühlkleber: Wir drucken das feste Motiv vor und lassen die Felder für Charge, Gewicht und Datum frei, Sie bedrucken sie in der Produktion. Wichtig ist, dass Farbband und Material zueinander passen, sonst wischt die Schrift im Frost ab. Alternativ drucken wir variable Daten gleich mit.
Halten die Etiketten auch beim Auftauen?
Das ist der zweite kritische Moment. Beim Auftauen schlägt sich Kondenswasser auf der Verpackung nieder, und ein Papieretikett saugt sich voll und löst sich an den Ecken. Ein Folienetikett mit starkem Kleber übersteht das. Sagen Sie uns, ob die Ware in der Auslage antaut oder ob sie durchgehend gefroren bleibt, das ändert die Empfehlung.
Wie kalt geht es maximal?
Unser Standardsortiment deckt Einsatztemperaturen bis minus 40 Grad ab, das reicht für jede übliche Tiefkühlkette einschließlich Schockfrostung. Für deutlich kältere Anwendungen, etwa Proben in Stickstoff, gibt es eigene Kryomaterialien; die sind nicht Teil des Standardsortiments, aber beschaffbar. Nennen Sie uns die Temperatur, dann sagen wir, was möglich ist.
Lohnt sich ein Muster vorher?
Bei Tiefkühl fast immer. Wir schicken Ihnen ein Stück des vorgesehenen Materials, Sie kleben es auf Ihre echte Verpackung und legen sie eine Nacht in den Froster. Am nächsten Morgen wissen Sie mehr als aus jedem Datenblatt, weil Ihre Verpackung, Ihre Temperatur und Ihr Ablauf mit drin stecken. Materialmuster kosten Sie nichts.
Warum kann ich Tiefkühletiketten nicht im Konfigurator zusammenstellen?
Weil die entscheidende Frage nicht im Formular steht: Wann im Ablauf wird etikettiert? Warme Ware vor dem Einfrieren, gekühlte Ware, oder gefrorene Ware aus dem Lager. Dazu kommen Untergrund, Fettgehalt und die Frage, ob die Ware zwischendurch antaut. Der Konfigurator zeigt Ihnen zu jedem Standardmaterial beide Temperaturwerte an, aber die Wahl stimmen wir bei Tiefkühl lieber kurz mit Ihnen ab.
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Ein Stück Ihrer Verpackung und der Ablauf beim Etikettieren genügen für die erste Einschätzung.
Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.