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Etikettendruck

Transparente Etiketten drucken lassen

Klarsichtetiketten und Ultra-Clear im No-Label-Look: Nur der Druck ist zu sehen, das Etikett verschwindet. Mit partiellem oder vollflächigem Weißdruck, damit helle Farben auch auf dunklem Inhalt stehen.

Ihre Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen, je nach Folie, Auflage und Weißdruck. Den Weißkanal legen wir an und zeigen ihn Ihnen vor dem Druck.

GIN

Der Weißdruck entscheidet

Auf klarer Folie ist nichts weiß. Was hinter dem Etikett steht, wird zum Hintergrund Ihres Motivs. Klicken Sie beides durch, dann sehen Sie, warum dieselbe Datei einmal steht und einmal verschwindet.

Was steht hinter dem Etikett?

Weißdruck

Eine Ansicht, keine Bestellung. Wie viel Weiß Ihr Motiv auf Ihrem Behälter braucht, sehen wir am sichersten am Proof. Ein Andruck auf dem echten Material gehört bei transparenten Etiketten fast immer dazu.

Sie finden dieses Produkt auch unter Klarsichtetiketten, Ultra-Clear-Etiketten, No-Label-Look-Etiketten, Glasetiketten, durchsichtigen Etiketten und Folienetiketten transparent. Gemeint ist immer dasselbe.

Drei Dinge, die bei klaren Etiketten anders sind

Alles andere läuft wie bei einem weißen Etikett. Diese drei Punkte kosten Zeit und Geld, wenn sie erst nach dem Druck auffallen.

  • Weiß ist eine Schicht, keine FarbeIm Vierfarbdruck entsteht Weiß dadurch, dass nichts gedruckt wird, das Papier ist weiß. Auf klarer Folie gibt es nichts, das weiß wäre. Weiß muss als eigene Farbe gedruckt werden, und einmal aufgetragen ist es durchscheinend, nicht deckend.So machen wir esWir legen den Weißkanal als eigene Ebene an und drucken ihn bei Bedarf doppelt. Sie sagen uns, welche Stellen decken sollen, oder wir schlagen es beim Datencheck vor.
  • Der Spender sieht das Etikett nichtEtikettiermaschinen und Thermotransferdrucker erkennen den Abstand zwischen zwei Etiketten mit einer Lichtschranke. Auf klarer Folie sieht der Sensor überall dasselbe und schneidet mitten ins Etikett oder läuft durch.So machen wir esZwei Wege: eine schwarze Steuermarke, die wir mitdrucken, oder ein Ultraschallsensor an Ihrer Anlage, der die Dicke misst statt das Licht. Sagen Sie uns, welchen Weg Ihre Maschine geht, dann legen wir die Marke passend an.
  • Jede Blase und jedes Staubkorn ist zu sehenBei einem weißen Etikett bemerkt niemand ein Staubkorn unter der Folie. Bei klarer Folie ist es der einzige Fleck auf einer sonst perfekten Fläche, und Luftblasen bleiben als silbrige Punkte stehen.So machen wir esMaschinell aufbringen, wo es geht, und von Hand nur mit sauberer Fläche und Rakel, von der Mitte nach außen. Wir liefern auf Wunsch mit blasenarmem Klebstoff, der Luft an feinen Kanälen entweichen lässt.

Die Folien

Alle transparent, aber nicht alle gleich klar. Der Unterschied liegt in der Eigentrübung der Folie und darin, ob der Klebstoff wirklich glasklar ist oder leicht milchig.

MaterialWofür es sich eignet
Transparente PP-FolieDer Standard. Klar, dehnbar genug für runde Behälter und günstig. Eine leichte Eigentrübung bleibt sichtbar, wenn man direkt danebenhält.
Ultra Clear, PP mit klarem KlebstoffSehr dünne, besonders klare Folie mit kristallklarem Klebstoff. Auf Glas ist das Etikett praktisch nur noch am Druck zu erkennen. Der eigentliche No-Label-Look.
Transparente PET-FolieSteifer, maßhaltiger und höher temperaturbeständig als PP. Für ebene Flächen, technische Anwendungen und alles, was heiß wird.
Transparente PE-FolieWeich und nachgiebig, für Squeeze-Flaschen und Beutel, die sich verformen. Auch als Variante, deren Rohstoff aus Zuckerrohr statt aus Erdöl stammt.
Transparente ThermotransferfolieZum Nachdrucken im eigenen Betrieb, für Charge, Datum und Barcode. Braucht ein passendes Farbband und in aller Regel eine Steuermarke für den Sensor.
Transparent und ablösbarFür Aktionshinweise, Siegel und Promotionen, die wieder verschwinden sollen, ohne Kleberrand auf dem Glas zu hinterlassen.

Auf einer runden Flasche braucht die Folie etwas Dehnung, sonst stellen sich die Kanten. Auf einer ebenen Fläche ist eine steifere Folie im Vorteil, weil sie maßhaltiger bleibt. Was zu Ihrem Behälter passt, sagen wir Ihnen im Angebot.

Wofür transparente Etiketten eingesetzt werden

  • Kosmetik und PflegeSerum, Gel und Lotion im klaren Flakon. Hier ist der Durchblick das Produktversprechen, deshalb steht und fällt alles mit sauberem, partiellem Weißdruck.
  • Spirituosen und GinKlare Brandes in klarer Flasche, oft mit Botanicals als Motiv. Weiße Konturen auf klarer Folie wirken, als wären sie direkt aufs Glas gedruckt.
  • Konfitüre und FeinkostEin gestanztes Fenster im Etikett zeigt die Frucht im Glas. Rundherum Vollfarbe, im Fenster gar nichts, das geht nur mit transparenter Folie und Weißdruck.
  • Getränke und WasserDer klassische No-Label-Look im Regal. Wichtig ist hier ein Klebstoff, der auf beschlagenem Glas noch greift, sonst wandert das Etikett bei der ersten Kühlung.
  • Haushalt und ReinigerFarbige Kunststoffflaschen, bei denen der Behälter selbst die Markenfarbe trägt. Das Etikett bringt nur noch Text, und der braucht Weiß darunter.
  • Siegel und VerschlussEin klares Siegel über Deckel und Glas fällt kaum auf und zeigt trotzdem, ob geöffnet wurde. Rund gestanzt, oft mit Perforation zum Aufreißen.

Worauf Sie beim Gestalten achten sollten

Vier Punkte, die wir sonst nachträglich mit Ihnen klären müssten. Links jeweils die Variante, die uns Arbeit macht, rechts die, die steht.

ohne Weißebenemit WeißebeneDatei

Weiß als eigene Ebene anlegen

Legen Sie eine zusätzliche Ebene an, benennen Sie sie Weiss und setzen Sie die Flächen als Vollton mit Überdrucken auf 100 Prozent. Ohne diese Ebene müssen wir raten, welche Stellen decken sollen, und Raten kostet eine Korrekturschleife.

Code auf klarCode auf WeißBarcode

Immer auf Weiß setzen

Ein Barcode braucht Kontrast zwischen Strich und Lücke. Auf klarer Folie ist die Lücke das, was zufällig dahinter liegt, und das reicht dem Scanner nicht. Legen Sie unter den Code immer ein weißes Feld mit Ruhezone, auch wenn der Rest klar bleibt.

weicher Verlaufklare FlächeFarbe

Vollton statt Verlauf

Ein Farbverlauf, der ins Nichts ausläuft, wird auf klarer Folie zum Problem: Am hellen Ende steht nichts mehr, und die Grenze zwischen Druck und Folie wird sichtbar. Kräftige Flächen mit klaren Kanten wirken hier deutlich besser als weiche Übergänge.

bis an die Kantemit LuftKontur

Rand und Stanzung mitdenken

Bei klarer Folie sieht man die Stanzkontur kaum, den Kleberrand aber schon. Ein Motiv, das exakt an der Kante endet, wirkt deshalb angeschnitten, sobald die Stanzung um einen halben Millimeter wandert. Lassen Sie ringsum Luft und legen Sie 2 mm Beschnitt an.

So entsteht Ihr transparentes Etikett

  • Untergrund klärenGlas oder Kunststoff, hell oder dunkel, gekühlt oder nicht. Der Behälter ist bei klaren Etiketten der Hintergrund und entscheidet über Folie und Weißdruck.
  • Weißkanal anlegenWir prüfen Ihre Datei, trennen den Weißkanal ab und markieren die Stellen, die decken müssen. Bei Bedarf drucken wir Weiß doppelt.
  • Drucken und veredelnDigitaldruck mit Weiß, dazu Heißfolie, Siebdrucklack oder Spotlack. Auf klarer Folie wirkt Gold besonders direkt, weil kein weißer Grund danebenliegt.
  • Stanzen und SteuermarkeKontur stanzen, Gitter abziehen, wickeln. Wenn Ihre Anlage eine Lichtschranke nutzt, drucken wir die Steuermarke im richtigen Abstand mit.

Transparente Etiketten stimmen wir persönlich ab

Am schnellsten geht es mit einem Muster Ihres Behälters, denn der Inhalt entscheidet über den Weißdruck. Schicken Sie uns dazu Ihr Motiv, das Wunschmaß und die Angabe, ob Ihre Anlage eine Steuermarke braucht. Dann legen wir den Weißkanal an und zeigen ihn Ihnen vor dem Druck.

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Häufige Fragen zu transparenten Etiketten

Was ist der No-Label-Look?

Ein Etikett aus glasklarer Folie, bei dem nur der Druck zu sehen ist. Das Etikett selbst verschwindet, das Motiv wirkt, als wäre es direkt auf das Glas gedruckt. Geläufig sind dafür auch die Namen transparente Etiketten, Klarsichtetiketten, Ultra-Clear-Etiketten und Glasetiketten. Voraussetzung ist eine sehr klare Folie, ein kristallklarer Klebstoff und ein sauber angelegter Weißdruck.

Warum verschwinden meine hellen Farben auf klarer Folie?

Weil auf klarer Folie nichts weiß ist. Im Druck auf Papier entsteht Weiß dadurch, dass an dieser Stelle nichts gedruckt wird und das weiße Papier durchscheint. Bei transparenter Folie scheint stattdessen der Flascheninhalt durch. Helle Farben und Weiß brauchen deshalb einen Weißdruck als eigene Schicht, sonst wirken sie nur getrönt und verschwinden auf dunklem Grund ganz.

Was ist der Unterschied zwischen partiellem und vollflächigem Weiß?

Beim partiellen Weißdruck liegt Weiß nur unter den Stellen, die decken sollen, also unter Schrift, Logo und hellen Flächen. Alles andere bleibt klar, und der Durchblick bleibt erhalten. Das ist der echte No-Label-Look. Beim vollflächigen Weißdruck wird die ganze Etikettenfläche weiß hinterlegt; die Farben stimmen dann exakt wie auf einem weißen Etikett, der Durchblick ist aber weg. Beide Varianten haben ihren Sinn, es hängt am Motiv.

Wie lege ich den Weißkanal in der Datei an?

Als zusätzliche Ebene, benannt Weiss, darin die deckenden Flächen als Vollton mit 100 Prozent und auf Überdrucken gestellt. Die Ebene liegt in der Datei über dem Motiv, gedruckt wird sie darunter. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie uns die Datei ohne Weißebene und schreiben dazu, welche Stellen decken sollen: Wir legen den Kanal an und zeigen ihn Ihnen im Proof.

Deckt einmal gedrucktes Weiß aus?

Oft nicht. Eine einzelne Weißschicht auf klarer Folie ist durchscheinend, auf hellem Untergrund reicht sie meistens, auf dunklem nicht. Dann drucken wir Weiß doppelt, in manchen Fällen dreifach. Das kostet einen zusätzlichen Durchgang, ist aber der Unterschied zwischen einem sauberen Weiß und einem grauen Schleier. Beim Datencheck sagen wir Ihnen, was Ihr Motiv braucht.

Warum erkennt mein Etikettierer die klaren Etiketten nicht?

Weil die meisten Spender und Thermotransferdrucker den Abstand zwischen zwei Etiketten mit einer Lichtschranke suchen. Auf klarer Folie sieht der Sensor überall dasselbe. Es gibt zwei Lösungen: eine schwarze Steuermarke, die wir auf dem Trägermaterial oder am Etikettenrand mitdrucken, oder ein Ultraschallsensor an Ihrer Anlage, der die Dicke misst statt das Licht. Sagen Sie uns, welchen Weg Ihre Maschine geht, dann legen wir die Marke im richtigen Abstand an.

Welche Folie ist die klarste?

Eine sehr dünne PP-Folie mit kristallklarem Klebstoff, meist als Ultra Clear oder No-Label-Look bezeichnet. Sie hat eine deutlich geringere Eigentrübung als Standard-PP-Folie, und vor allem bleibt der Klebstoff klar statt leicht milchig. Auf Glas ist so ein Etikett fast nur noch am Druck zu erkennen. Standard-PP ist günstiger und für die meisten Fälle gut genug, der Unterschied fällt vor allem im direkten Vergleich auf.

Wie vermeide ich Luftblasen unter dem Etikett?

Am besten maschinell aufbringen. Von Hand gilt: staubfreie, fettfreie und trockene Fläche, das Etikett auf einer Seite ansetzen und mit dem Rakel von der Mitte nach außen arbeiten, damit die Luft nach vorn entweichen kann. Für große Formate gibt es Klebstoffe mit feinen Kanälen, durch die Luft abfließt. Bei klarer Folie lohnt sich das doppelt, weil jede Blase als silbriger Punkt stehen bleibt.

Kann ich transparente Etiketten selbst nachbedrucken?

Ja, mit transparenter Thermotransferfolie und einem passenden Farbband. Zwei Dinge sind zu beachten: Das Farbband muss zum Material passen, sonst wischt die Schrift ab, und der Drucker braucht eine Steuermarke oder einen Ultraschallsensor. Auch für Laser- und Tintenstrahldrucker gibt es transparente Bogenware, die Farbe steht dort aber weniger wischfest.

Hält ein klares Etikett auf einer gekühlten Flasche?

Mit dem richtigen Klebstoff ja, aber es zeigt mehr als ein weißes. Kondenswasser, das unter die Kante kriecht, ist auf klarer Folie sofort als milchiger Rand zu sehen. Für gekühlte Ware nehmen wir deshalb einen Klebstoff, der auf feuchtem Glas noch anzieht, und runden die Ecken ab. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob die Flasche in den Kühler kommt.

Was kostet der Weißdruck zusätzlich?

Weiß ist eine eigene Druckfarbe und damit ein eigener Durchgang, doppelter Weißdruck entsprechend zwei. Wie stark das ins Gewicht fällt, hängt an Auflage und Format: Bei kleinen Auflagen macht es anteilig mehr aus als bei großen. Wir weisen es im Angebot getrennt aus, damit Sie sehen, was der Effekt kostet, und entscheiden können, ob partielles Weiß reicht.

Warum kann ich transparente Etiketten nicht im Konfigurator zusammenstellen?

Weil der Behälter der Hintergrund ist. Farbe des Inhalts, Glas oder Kunststoff, hell oder dunkel, gekühlt oder nicht: Daraus ergibt sich erst, ob und wie viel Weißdruck nötig ist. Dazu kommt die Frage der Steuermarke für Ihre Anlage. Das steht in keinem Formular. Der Konfigurator führt transparente PP-Folie als Standardmaterial; sobald Weißdruck dazukommt, stimmen wir es persönlich ab.

06101 5229 0Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Ein Muster Ihres Behälters und Ihr Motiv genügen für die erste Einschätzung.

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Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.