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Etikettendruck

Leuchtfarben-Etiketten drucken lassen

Signaletiketten in Tagesleuchtfarbe, die auffallen, bevor jemand sie liest. Fünf Farbtöne als Papier und als Folie, blanko oder bedruckt, für Versandhinweise, Sperrvermerke und Aktionen.

Bedruckte Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Blankoware in Standardformaten geht deutlich schneller, rufen Sie in dem Fall am besten kurz an.

VORSICHTGLAS! AKTION9,99 QS-PRÜFUNGSPERRE

Wie hell ist hell?

Zweimal dasselbe Etikett, links in einer normalen Farbe, rechts in Tagesleuchtfarbe. Stellen Sie Farbton und Lichtsituation um, dann sehen Sie, wo der Unterschied entsteht und wo er aufhört.

VORSICHTGLAS!VORSICHTGLAS!normale FarbeTagesleuchtfarbe

Farbton

Lichtsituation

Eine Annäherung. Ein Bildschirm kann eine Tagesleuchtfarbe nicht darstellen, weil sie außerhalb seines Farbraums liegt. In Wirklichkeit ist der Unterschied deutlicher, als er hier aussieht.

Sie finden dieses Produkt auch unter Neonetiketten, Signaletiketten, Leuchtetiketten, fluoreszierenden Etiketten und Tagesleuchtetiketten. Gemeint ist immer dasselbe: ein Etikett, das auffällt, bevor jemand es liest.

Leuchtend ist nicht gleich leuchtend

Drei Techniken werden regelmäßig verwechselt, und sie lösen drei verschiedene Aufgaben. Bestellen Sie die falsche, kann das Etikett das nicht, wofür Sie es gekauft haben.

  • TagesleuchtendFluoreszierend. Wandelt UV- und kurzwelliges Licht in sichtbares um und gibt es zusätzlich ab. Wirkt tagsüber und in der Dämmerung, braucht aber immer eine Lichtquelle. Das ist das Produkt auf dieser Seite.
  • NachleuchtendPhosphoreszierend. Nimmt Licht auf und gibt es im Dunkeln über Stunden wieder ab. Das ist die Technik hinter Rettungszeichen und Fluchtwegmarkierungen. Sie sieht tagsüber blassgrün aus und ersetzt keine Signalfarbe.
  • RetroreflektierendWirft einfallendes Licht in die Richtung zurück, aus der es kommt. Im Scheinwerferlicht hell, ohne Licht unauffällig. Die Technik der Warnwesten und Verkehrsschilder, nicht der Preisauszeichnung.

Drei Dinge, die bei Leuchtfarben anders sind

Die Farbe verhält sich im Druck und im Einsatz anders als jede andere. Diese drei Punkte fallen sonst erst auf, wenn die Auflage schon da ist.

  • Die Farbe kommt aus dem MaterialEin Neonton lässt sich nicht aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz mischen. Er liegt außerhalb dessen, was der Vierfarbdruck kann. Deshalb ist das Etikett von Haus aus leuchtend eingefärbt, und darauf wird nur der Text gedruckt. Ein Foto oder ein farbiges Motiv deckt die Leuchtfläche ab und nimmt ihr genau die Wirkung.So machen wir esWir arbeiten mit Leuchtpapieren und Leuchtfolien und drucken darauf schwarz oder in einer dunklen Sonderfarbe. Den Farbton wählen Sie am Muster aus, nicht am Bildschirm: Tagesleuchtfarben lassen sich weder proofen noch am Monitor beurteilen.
  • Lichtechtheit ist die SchwachstelleFluoreszierende Pigmente bleichen unter UV deutlich schneller aus als normale Farben, und zwar je nach Farbton verschieden. Im Freien hält Neongelb etwa zwei bis drei Jahre, Neonorange ein bis zwei, Neonrot und Neongrün rund ein Jahr. Südseite und pralle Sonne verkürzen das, Halbschatten und Innenräume verlängern es deutlich.So machen wir esFür draußen nehmen wir Leuchtfolie statt Papier und legen auf Wunsch ein UV-Schutzlaminat darüber. Und wir sagen Ihnen vorher, wie lange der Farbton in Ihrem Fall halten wird, statt Ihnen ein Etikett zu verkaufen, das nach einem Sommer blass ist.
  • Barcodes mögen LeuchtgrundEin Scanner braucht Kontrast, und dunkle Balken auf einem hellen Leuchtuntergrund liefern genau das. Gelb, Orange und Rot sind als Hintergrund unproblematisch. Was nicht geht, sind rote, orange oder gelbe Balken: Ein Rotlichtscanner sieht sie nicht.So machen wir esWir legen Barcodes grundsätzlich schwarz auf den Leuchtgrund und prüfen den Kontrast beim Datencheck. Wenn Sie mit einem Kamerascanner arbeiten, sagen Sie es uns, dann schauen wir uns die Ruhezonen noch einmal gesondert an.

Wofür Leuchtfarben-Etiketten eingesetzt werden

Überall dort, wo jemand etwas sehen soll, ohne danach zu suchen. Das ist der ganze Zweck: auffallen, bevor gelesen wird.

  • VersandhinweiseVorsicht Glas, Zerbrechlich, Oben, Nicht stapeln. Auf einem braunen Karton geht ein weißes Etikett unter, ein leuchtorangenes nicht. Das ist die häufigste Anwendung überhaupt.
  • Sperrvermerke und QuarantäneGesperrt, in Prüfung, Nacharbeit, nicht verwenden. Wenn ein Etikett verhindern soll, dass jemand zugreift, muss es aus fünf Metern zu sehen sein.
  • Aktionen und PreisauszeichnungEin Neonpunkt am Regal zieht den Blick, bevor der Kunde den Preis liest. Klassisch als Kreis, Stern oder Explosionsform gestanzt, blanko zum Beschriften oder bedruckt.
  • Kommissionierung und LagerFarbcodes für Zonen, Touren oder Prioritäten. Vier Leuchtfarben nebeneinander lassen sich im Vorbeigehen unterscheiden, vier Pastelltöne nicht.
  • Inventur und ZählungGezählt, nicht gezählt, Differenz. Ein Etikett, das man beim Rundgang sofort sieht, spart die zweite Runde. Ablösbar, damit es danach rückstandsfrei abgeht.
  • Werkstatt und InstandhaltungPrüftermin überfällig, Gerät defekt, nicht einschalten. Auf einer Maschine unter Hallenlicht ist Leuchtfarbe das, was man noch aus dem Augenwinkel sieht.
  • Baustelle und VerkehrssicherungAbsperrungen, Bauteilkennzeichnung, Hinweise im Freien. Hier ist Leuchtfolie Pflicht statt Papier, und ein UV-Schutzlaminat verlängert die Standzeit spürbar.
  • Veranstaltungen und ZutrittTagesbändchen, Zutrittspunkte, Sitzplatzmarkierungen. Eine Leuchtfarbe je Tag, und die Einlasskontrolle sieht auf einen Blick, wer heute dazugehört.

Materialien und Ausführungen

Die wichtigste Entscheidung ist Papier oder Folie, und die hängt allein daran, ob das Etikett drinnen oder draußen klebt.

AusführungWas sie leistet
Leuchtpapier, mattDer Standard für drinnen. Günstig, gut beschreibbar mit Kugelschreiber und Filzstift, bedruckbar mit Thermotransfer, Laser und Tintenstrahl. Für Versand, Lager und Handel die richtige Wahl.
Leuchtpapier, glänzendEtwas kräftiger im Farbeindruck und schmutzunempfindlicher, dafür schlechter zu beschriften. Sinnvoll, wenn das Etikett vor allem wirken und nicht ausgefüllt werden soll.
LeuchtfolieNassfest, reißfest und deutlich lichtbeständiger als Papier. Die Wahl für draußen, für feuchte Umgebungen und für alles, was gereinigt wird.
UV-SchutzlaminatEin klares Laminat über der Leuchtfläche bremst das Ausbleichen spürbar und schützt zugleich den Druck vor Abrieb. Für den Außeneinsatz die einzige sinnvolle Ergänzung.
KlebstoffePermanent, stark haftend für Karton und raue Flächen, ablösbar für Sperrvermerke und Inventur, tiefkühlgeeignet für das Kaltlager.
Formate und StanzungenRolle, Bogen oder Einzelnutzen, eckig, rund, oval, als Stern oder Explosionsform, mit oder ohne Lochrand und auf Wunsch mit Perforation nach jedem Etikett.

Alle fünf Farbtöne gibt es blanko ab Lager und bedruckt. Wenn Sie schnell etwas brauchen, ist Blankoware in Standardformaten meist innerhalb weniger Tage da; rufen Sie in dem Fall am besten kurz an.

Worauf Sie beim Gestalten achten sollten

Vier Punkte, die wir sonst nachträglich mit Ihnen klären müssten. Links jeweils die Variante, die uns Arbeit macht, rechts die, die funktioniert.

VORSICHTGLAS!Motiv deckt abnur TextFläche

Die Leuchtfläche frei lassen

Der Effekt entsteht auf der unbedruckten Fläche. Wer ein farbiges Motiv oder ein Foto darauf legt, deckt genau das ab, wofür er bezahlt hat. Drucken Sie Text und Kontur, lassen Sie den Rest leuchten.

STOPPSTOPPbunter DruckschwarzKontrast

Schwarz drauf, nichts anderes

Auf einer Leuchtfarbe wirkt nur ein sehr dunkler Druck. Dunkelblau, Braun oder Grau verschwimmen, und eine zweite bunte Farbe nimmt dem Leuchtton die Kraft. Schwarz ist auf allen fünf Tönen die richtige Wahl.

alles buntein SignalMenge

Weniger Leuchtfarbe wirkt mehr

Wenn im Lager alles neon ist, fällt nichts mehr auf. Halten Sie sich an zwei bis drei Töne mit fester Bedeutung, und lassen Sie alles Übrige weiß. Ein Signal funktioniert nur, solange es die Ausnahme ist.

Papier im RegenFolie plus LaminatDraußen

Im Freien Folie und Laminat

Leuchtpapier ist für drinnen gemacht. Draußen wellt es sich bei Feuchtigkeit und bleicht schnell aus. Nehmen Sie Leuchtfolie und, wenn das Etikett länger als eine Saison halten soll, ein UV-Schutzlaminat darüber.

So entsteht Ihr Leuchtfarben-Etikett

  • Farbton am Muster wählenTagesleuchtfarben lassen sich am Bildschirm nicht beurteilen und nicht proofen. Wir schicken Ihnen die fünf Töne als Musterkarte, damit Sie in Ihrem Licht entscheiden.
  • Material nach EinsatzortDrinnen Papier, draußen Folie, feucht oder kalt ebenfalls Folie. Dazu der passende Klebstoff, permanent oder ablösbar, je nachdem was danach passieren soll.
  • Text setzen und DatencheckWir setzen Ihren Text schwarz auf die Leuchtfläche, prüfen Schriftgrößen, Kontrast und Barcode und zeigen Ihnen den Proof. Der zeigt den Farbton nicht richtig, das sagen wir dazu.
  • Drucken, stanzen, wickelnGedruckt, auf Wunsch laminiert, gestanzt und auf die Rolle gewickelt, die zu Ihrer Anlage oder zu Ihrem Handspender passt.

Leuchtfarben-Etiketten stimmen wir persönlich ab

Sagen Sie uns Format, Text und ob das Etikett drinnen oder draußen klebt. Die Musterkarte mit allen fünf Farbtönen schicken wir Ihnen vorab, damit Sie in Ihrem eigenen Licht entscheiden können. Blankoware in Standardformaten geht meistens deutlich schneller als bedruckte Ware.

Anfrage stellen

Häufige Fragen zu Leuchtfarben-Etiketten

Was ist eine Tagesleuchtfarbe?

Ein fluoreszierender Farbton, der den unsichtbaren UV-Anteil des Lichts aufnimmt und als sichtbares Licht wieder abgibt. Dadurch kommt mehr Licht zurück, als auffällt, und die Farbe wirkt gesättigter, als ein Farbton eigentlich sein kann. Geläufig sind auch die Namen Neonetiketten, Signaletiketten, Leuchtetiketten und fluoreszierende Etiketten.

Leuchten die Etiketten im Dunkeln?

Nein, und das ist der häufigste Irrtum. Eine Tagesleuchtfarbe braucht immer eine Lichtquelle. Im Dunkeln sieht man sie so wenig wie jede andere Farbe. Wer im Dunkeln etwas lesen will, braucht nachleuchtende Etiketten, die vorher Licht aufnehmen, oder retroreflektierende, die Scheinwerferlicht zurückwerfen. Das sind drei verschiedene Techniken.

Welche Farben gibt es?

Als Standard führen wir Leuchtrot, Leuchtorange, Leuchtgelb, Leuchtgrün und Leuchtpink, jeweils als Papier und als Folie. Gelb und Orange sind die auffälligsten bei Tageslicht, Rot und Pink wirken am stärksten in der Dämmerung. Welcher Ton bei Ihnen richtig ist, entscheiden Sie am besten an der Musterkarte in Ihrem eigenen Licht.

Kann ich ein Foto oder ein farbiges Logo daraufdrucken?

Technisch ja, sinnvoll meistens nicht. Der Leuchteffekt entsteht auf der unbedruckten Fläche. Alles, was Sie deckend darüberlegen, nimmt genau diese Wirkung weg. Die richtige Gestaltung ist deshalb: Leuchtfläche als Hintergrund, darauf nur Text und Kontur in Schwarz.

Warum sieht der Farbton am Bildschirm anders aus?

Weil er außerhalb dessen liegt, was ein Monitor und was der Vierfarbdruck darstellen können. Ein Neonton lässt sich nicht aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz mischen, und auch ein Proof zeigt ihn nicht richtig. Deshalb wählen Sie den Farbton am physischen Muster, und wir weisen im Proof darauf hin, dass die Fläche dort blasser aussieht als in Wirklichkeit.

Wie lange hält die Leuchtwirkung?

Drinnen praktisch dauerhaft, draußen begrenzt. Fluoreszierende Pigmente bleichen unter UV schneller aus als normale Farben. Als Anhaltswert im Freien: Neongelb zwei bis drei Jahre, Neonorange ein bis zwei Jahre, Neonrot und Neongrün rund ein Jahr. Pralle Südsonne verkürzt das, Halbschatten verlängert es. Ein UV-Schutzlaminat hilft spürbar.

Papier oder Folie?

Drinnen Papier: günstiger, besser beschreibbar, völlig ausreichend für Versand, Lager und Handel. Draußen, im Feuchten oder wo gereinigt wird, Folie: nassfest, reißfest und deutlich lichtbeständiger. Tiefkühlgeeignete Ausführungen gibt es in beiden Varianten.

Kann ich die Etiketten selbst bedrucken?

Ja. Leuchtpapier läuft im Thermotransferdrucker, im Laserdrucker und im Tintenstrahler, Leuchtfolie im Thermotransfer. Blanko ab Lager oder mit Ihrem festen Text vorbedruckt und einem freien Feld zum Ausfüllen. Sagen Sie uns, welcher Drucker es ist, dann wählen wir die passende Oberfläche.

Funktionieren Barcodes auf Leuchtfarbe?

Ja, sogar gut. Ein Scanner braucht Kontrast, und schwarze Balken auf gelbem, orangem oder rotem Untergrund liefern den. Was nicht geht, sind rote, orange oder gelbe Balken: Ein Rotlichtscanner sieht sie nicht. Wir legen Barcodes deshalb immer schwarz an und prüfen den Kontrast beim Datencheck.

Gibt es die Etiketten ablösbar?

Ja. Ablösbar ist bei Sperrvermerken, Inventuretiketten und Aktionsauszeichnungen meistens die richtige Wahl, weil das Etikett nach getaner Arbeit wieder herunter soll. Permanent, stark haftend für Karton und raue Flächen sowie tiefkühlgeeignet stehen ebenfalls zur Verfügung.

Was kostet das gegenüber einem weißen Etikett?

Das Leuchtmaterial ist teurer als weißes Papier, der Druck dagegen günstiger, weil meist nur eine Farbe darauf kommt. Unterm Strich liegt ein einfarbig bedrucktes Leuchtetikett oft nahe an einem mehrfarbig bedruckten weißen. Wir rechnen es Ihnen beides aus, wenn Sie unsicher sind.

Warum kann ich Leuchtfarben nicht im Konfigurator zusammenstellen?

Weil das Leuchtmaterial nicht zum Standardsortiment gehört und weil der Farbton am Muster entschieden werden sollte statt am Bildschirm. Dazu kommt die Frage nach drinnen oder draußen, an der Papier oder Folie hängt. Der Konfigurator deckt unser Standardsortiment ab, Leuchtfarben stimmen wir persönlich mit Ihnen ab.

06101 5229 0Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Ein Muster Ihres Untergrunds und Ihr Logo genügen für die erste Einschätzung.

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Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.