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Etikettendruck

Sicherheitsetiketten drucken lassen

Siegel, die sich nicht spurlos ablösen lassen: VOID-Folie, Eierschalenfolie und Sicherheitsstanzung, dazu Silberpolyester für Typenschilder und Sicherheitshinweise. Auf Wunsch fortlaufend nummeriert.

Bedruckte Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Musterstücke zum Testen auf Ihrem Untergrund schicken wir vorab.

Sicherheitsetikett ist nicht gleich Sicherheitsetikett

Unter dem Wort laufen drei verschiedene Aufgaben, und wer die falsche bestellt, bekommt ein Etikett, das genau das nicht kann, wofür er es gekauft hat. Alle drei bekommen Sie bei uns.

  • ManipulationsschutzDas Etikett zeigt, dass jemand es abgelöst hat. VOID-Folie, Eierschalenfolie und Sicherheitsstanzung arbeiten über die Zerstörung des Materials. Das ist das Thema dieser Seite.
  • FälschungsschutzDas Etikett zeigt, dass die Ware echt ist. Hologramm, Mikrotext und UV-Merkmale sind dafür gemacht, dass ein Nachbau teurer wird als der Gewinn. Dazu haben wir eine eigene Seite.
  • SicherheitskennzeichnungDas Etikett sagt, was zu tun ist. Notrufhinweise, Warnhinweise, Typenschilder und Prüfplaketten, meist auf Silberpolyester, damit sie jahrelang lesbar bleiben. Auch das führen wir.

Diese Seite behandelt vor allem den Manipulationsschutz. Sie finden dieses Produkt auch unter Siegeletiketten, Verschlussetiketten, Originalitätssiegel, Garantiesiegel, VOID-Etiketten und Sicherheitssiegel.

Der Untergrund entscheidet, nicht das Etikett

Dasselbe Sicherheitsmaterial arbeitet auf Glas hervorragend und auf rohem Karton gar nicht. Wählen Sie Material und Untergrund, dann sehen Sie, was nach einem Abziehversuch übrig bleibt: oben auf dem Produkt, unten in der Hand.

auf dem UntergrundVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDin der HandVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDVOIDSIEGELNr. 004 812SIEGELNr. 004 812

Sicherheitsmaterial

Untergrund

Eine Modellrechnung aus Erfahrungswerten, keine Zusage. Ob eine Kombination bei Ihnen trägt, entscheidet Ihre echte Oberfläche samt Lack, Trennmittel und Reinigungszustand. Deshalb schicken wir bei allem, was nicht Glas oder lackiertes Blech ist, vorher Musterstücke.

Drei Dinge, die über die Wirkung entscheiden

Sie stehen in keinem Prospekt, und sie sind der Grund, warum ein Siegel im Einsatz manchmal nicht das tut, was es im Musterbuch getan hat.

  • Der Klebstoff ist das SicherheitsmerkmalJedes dieser Etiketten funktioniert nach demselben Prinzip: Der Klebstoff muss stärker am Untergrund hängen, als das Etikett in sich zusammenhält. Dann gibt beim Ziehen das Material nach und hinterlässt eine Spur. Ist es umgekehrt, löst sich das Etikett im Ganzen, und aus dem Siegel wird ein normaler Aufkleber.So machen wir esWir fragen deshalb zuerst nach dem Untergrund und nicht nach dem Motiv. Für schwierige Flächen schicken wir Ihnen Musterstücke der in Frage kommenden Materialien, die Sie an Ihrem echten Produkt ausprobieren. Das kostet ein paar Tage und erspart eine unbrauchbare Auflage.
  • Der Effekt braucht Zeit und TemperaturEin frisch aufgeklebtes Siegel ist noch kein Siegel. Haftklebstoffe erreichen ihre Endhaftung erst nach etwa 24 bis 72 Stunden, wenn der Klebstoff in die Feinstruktur der Oberfläche geflossen ist. Wer zehn Minuten nach dem Etikettieren zieht, bekommt oft ein unbeschädigtes Etikett in die Hand. Kalte Flächen verschärfen das.So machen wir esWir nennen Ihnen die Mindestverklebetemperatur des gewählten Materials, meistens plus 5 bis plus 10 Grad, und den Einsatzbereich danach. Auf Wunsch legen wir dem Karton einen kurzen Verklebehinweis für Ihre Mitarbeiter bei. Verklebt wird auf sauberen, trockenen und fettfreien Flächen.
  • Ein Siegel ohne Nummer beweist nichtsEin zerstörtes Siegel zeigt nur, dass jemand daran war. Es zeigt nicht, welches Siegel das war. Wer nachweisen will, dass Packstück 4711 mit Siegel 004812 verschlossen wurde, braucht eine Nummer auf dem Etikett und einen Platz, an dem sie notiert wird. Ohne beides ist die Diskussion hinterher offen.So machen wir esWir drucken fortlaufende Nummern, Barcodes und Data-Matrix-Codes im selben Durchgang, auf Wunsch zweimal auf demselben Etikett, damit ein Teil im Lieferschein kleben bleibt. Die Nummernliste bekommen Sie als Datei mitgeliefert.

Wenn das Siegel vorgeschrieben ist

In drei Fällen geht es nicht mehr um freiwilligen Schutz, sondern um eine Vorgabe. Dann hängt an der Ausführung des Etiketts mehr als das gute Gefühl.

  • Sicherungszeichen an MessgerätenWo ein Messgerät dem Eichrecht unterliegt, schützen Sicherungszeichen den Zugriff auf Justage und Messwerte. Sie müssen dauerhaft, lösungsmittelresistent, fälschungssicher und ausdrücklich nicht zerstörungsfrei ablösbar sein. Fehlt ein vorgeschriebenes Zeichen oder ist es unkenntlich, endet die Eichfrist vorzeitig, so steht es in § 37 Abs. 2 Nr. 4 MessEG. Die Ausgestaltung regelt Anlage 8 der MessEV.
  • Prüfplaketten sind Kennzeichnung, kein NachweisEine Plakette am Arbeitsmittel zeigt, dass geprüft wurde und wann die nächste Prüfung fällig ist. Den Nachweis selbst ersetzt sie nicht: Nach § 14 BetrSichV gehören Art, Umfang und Ergebnis der Prüfung sowie die befugte Person in die Dokumentation, und die Plakette ist dort nur eine von mehreren zulässigen Formen der Kennzeichnung.
  • Erstöffnungsschutz bei ArzneimittelnVerschreibungspflichtige Arzneimittel tragen seit dem 9. Februar 2019 eine Vorrichtung gegen Manipulation nach der Delegierten Verordnung (EU) 2016/161. Ein Siegeletikett über der Faltschachtellasche ist eine der zulässigen Lösungen, die zugehörige Norm ist die ISO 21976. Welche Ausführung Ihre Qualifizierung besteht, entscheiden Sie mit Ihrem Verpackungsentwickler.

Wir sind keine Rechtsberatung. Ob Ihre Lösung die jeweilige Vorgabe erfüllt, entscheiden Ihre Qualifizierung, Ihre Prüfstelle oder Ihr Fachanwalt. Wir liefern das Etikett, die technischen Daten dazu und die Nummernliste.

Wofür Sicherheitsetiketten eingesetzt werden

Überall dort, wo hinterher jemand wissen muss, ob etwas geöffnet, getauscht oder bewegt wurde. Und dort, wo eine Kennzeichnung jahrelang lesbar bleiben soll.

  • Kartons und FaltschachtelnVerschlussetiketten über der Lasche oder der Deckelfuge, damit im Wareneingang sofort auffällt, wenn ein Packstück unterwegs offen war.
  • OriginalitätssiegelAuf Kosmetik, Nahrungsergänzung, Ersatzteilen und Zubehör. Der Kunde sieht beim Öffnen, dass die Packung vorher zu war.
  • Garantiesiegel auf GehäusenEin Siegel über Schraube oder Gehäusefuge zeigt, ob ein Gerät geöffnet wurde, bevor es zur Reklamation kommt.
  • Typenschilder und InventarSilberpolyester mit Gerätedaten, Seriennummer und Barcode. Bei Inventaraufklebern ist ein zerstörendes Material erwünscht, damit sie nicht umziehen.
  • Prüfplaketten und WartungJahres- und Monatsplaketten für Leitern, Regale, Elektrogeräte und Feuerlöscher, mit Ihrem Firmennamen und dem nächsten Prüftermin.
  • Zähler und MessgeräteSicherungszeichen über Justageschrauben und Gehäusefugen, klein, nummeriert und so gebaut, dass sie den Eingriff sichtbar machen.
  • Sicherheits- und NotrufhinweiseKurze Anweisungen, die dauerhaft lesbar bleiben müssen, zum Beispiel am Telefon, an der Maschine oder im Aufzug. Auf Silberpolyester, kratz- und lösungsmittelbeständig.
  • Akten, Proben und BeweismittelNummerierte Verschlussetiketten für Probenbeutel, Laborgefäße und Aktentaschen, wenn die lückenlose Kette dokumentiert werden muss.

Materialien und Ausführungen

Sechs Sicherheitsmaterialien mit unterschiedlichem Verhalten, dazu die Nummerierung, ohne die ein Siegel nur die halbe Arbeit macht.

AusführungWas sie leistet
VOID-Folie, silber oder weißPolyester mit aufgedampfter Metallschicht und kalibrierter Trennschicht. Beim Ablösen bleibt das Schachbrett mit dem Schriftzug auf dem Untergrund stehen, die Folie in der Hand ist leer. Einsatz etwa minus 40 bis plus 80 Grad, bedruckbar im Thermotransfer, auch blanko lieferbar.
Eierschalenfolie, PVC-DokumentenfolieBewusst spröde eingestellte Folie, die beim Ablöseversuch in kleine Stücke zerbricht. Witterungs- und chemikalienbeständig, Einsatz etwa minus 40 bis plus 85 Grad, auch für draußen. Die klassische Wahl für Typenschilder und Inventaraufkleber.
PE-Dokumentenfolie, weiß mattZerfasert beim Ziehen in lange Fetzen, die sich nicht zusammensetzen lassen. Stark haftender Klebstoff, Einsatz etwa minus 40 bis plus 70 Grad, für den Innenbereich. Gut im Thermotransfer zu bedrucken.
Acrylat-Sicherheitsfolie, transparentLösungsmittelfrei, PVC-frei und geruchsneutral, deshalb auch für empfindliche Anwendungen. Einsatz etwa minus 20 bis plus 120 Grad, Mindestverklebetemperatur plus 5 Grad. Sinnvoll, wenn das Siegel die Gestaltung darunter nicht verdecken soll.
Sicherheitspapier mit StanzungPapieretikett mit eingestanzten Sollbruchlinien in Zickzack-, Rauten- oder Wellenform. Das Etikett reißt, sobald jemand zieht. Günstig, gut bedruckbar und die einzige Variante, die auch auf rauem Naturkarton zuverlässig arbeitet.
Silberpolyester für KennzeichnungKratzfest, lösungsmittelbeständig und jahrelang lesbar. Das Material für Typenschilder, Notruf- und Sicherheitshinweise, Prüfplaketten und Inventar. Mit Schutzlaminat auch für den Außeneinsatz.
Nummerierung und CodesFortlaufende Nummern, Barcodes und Data-Matrix-Codes, auf Wunsch zweimal auf demselben Etikett mit einer Perforation dazwischen, damit ein Teil im Beleg bleibt. Die Nummernliste liefern wir als Datei mit.

Alle Ausführungen gibt es rund, eckig, oval und in Sonderform, als Rolle, Bogen oder Einzelnutzen, matt oder glänzend, und blanko zum Selbstbedrucken. Die Temperaturangaben sind typische Werte der jeweiligen Materialklasse; die verbindlichen Daten zu Ihrer Ausführung legen wir dem Angebot bei.

Worauf Sie beim Planen achten sollten

Vier Punkte, an denen ein Siegel in der Praxis scheitert, obwohl das Material stimmt. Links jeweils die Variante, die nichts beweist, rechts die, die funktioniert.

neben der Fugeüber der FugeSitz

Das Siegel gehört über die Fuge

Ein Siegel neben dem Deckel sieht aus wie Sicherheit und ist keine. Es muss die Stelle überspannen, die sich öffnen lässt, also Lasche und Korpus, Deckel und Rand oder beide Gehäusehälften. Erst dann ist ein Öffnen ohne Spur unmöglich.

nur nach KatalogMuster am ProduktUntergrund

Am Muster entscheiden, nicht am Katalog

Ob ein Sicherheitsmaterial funktioniert, hängt an Ihrer Oberfläche, nicht an unserer Beschreibung. Pulverlack, Silikon, raue Kartonagen und Weichmacher aus Kunststoff kippen das Ergebnis. Ein Musterstück auf dem echten Produkt klärt das in zwei Tagen.

010203alle gleichmit NummerNummer

Jedes Siegel bekommt eine eigene Nummer

Zwanzig gleiche Siegel beweisen nichts. Erst eine fortlaufende Nummer verbindet das Siegel mit dem Packstück, dem Gerät oder dem Vorgang. Wir drucken Nummer und Barcode im selben Durchgang und liefern die Liste als Datei mit.

staubig und kaltsauber und trockenVerkleben

Sauber, trocken und nicht zu kalt

Staub, Fett und Kondenswasser halbieren die Haftung, und unter der Mindestverklebetemperatur fließt der Klebstoff nicht in die Oberfläche. Beides nimmt dem Siegel genau die Wirkung. Fläche abwischen, trocknen lassen, über plus 5 Grad verkleben und dem Klebstoff einen Tag Zeit geben.

So entsteht Ihr Sicherheitsetikett

  • Untergrund und Zweck klärenWorauf klebt das Etikett, was soll es beweisen und wer schaut es sich später an. Aus diesen drei Antworten ergibt sich, welches Sicherheitsmaterial überhaupt in Frage kommt.
  • Muster auf Ihrem ProduktBei allem, was nicht Glas oder lackiertes Blech ist, schicken wir vorab Musterstücke. Sie kleben sie auf, warten einen Tag und ziehen. Was dabei passiert, entscheidet die Materialwahl.
  • Gestalten, nummerieren, prüfenWir setzen Ihr Motiv, legen Nummernkreis, Barcode und Perforation fest und prüfen, ob die Nummer auch nach dem Bruch noch lesbar ist. Danach bekommen Sie den Proof.
  • Drucken, stanzen, wickelnGedruckt im Thermotransfer oder im Digitaldruck, gestanzt mit Ihrer Kontur und, wo gewünscht, mit Sicherheitsstanzung, dann auf die Rolle oder in den Bogen.

Sicherheitsetiketten stimmen wir persönlich ab

Sagen Sie uns, worauf das Etikett kleben soll und was es beweisen muss. Wenn der Untergrund nicht Glas oder lackiertes Blech ist, schicken wir Ihnen vorab Musterstücke der in Frage kommenden Materialien, damit Sie an Ihrem echten Produkt sehen, was beim Ziehen passiert.

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Häufige Fragen zu Sicherheitsetiketten

Was ist ein Sicherheitsetikett?

Ein Etikett, das sich nicht spurlos ablösen lässt. Es verhindert nicht, dass jemand eine Packung öffnet, sondern sorgt dafür, dass man es hinterher sieht. Geläufig sind auch die Namen Siegeletiketten, Verschlussetiketten, Originalitätssiegel, Garantiesiegel und Sicherheitssiegel. Gemeint ist meist dasselbe Prinzip.

Was bedeutet VOID auf einem Etikett?

VOID heißt ungültig. Bei einer VOID-Folie erscheint dieser Schriftzug als Schachbrettmuster, sobald jemand das Etikett abzieht. Er bleibt auf dem Untergrund stehen und lässt sich nicht wegwischen, während die Folie in der Hand leer ist. Damit ist sowohl am Produkt als auch am Etikett erkennbar, dass daran gezogen wurde.

Wie funktioniert eine VOID-Folie technisch?

Sie ist ein Verbund: eine Polyesterfolie, auf die im Vakuum eine hauchdünne Metallschicht aufgedampft wird, dazu eine kalibrierte Trennschicht, die bereichsweise unterschiedlich stark haftet. Beim Ziehen spaltet sich die Metallschicht genau entlang dieses Musters: Ein Teil bleibt am Untergrund, der Rest geht mit der Folie weg. Das Muster ist im unbeschädigten Zustand nicht zu sehen.

Auf welchen Untergründen funktioniert das zuverlässig?

Am besten auf Glas, lackiertem Metall und glatten Kunststoffen. Kritisch wird es auf rohem Naturkarton, weil die Kartonfasern nachgeben, bevor sich die Schichten trennen. Auf Pulverlack, Silikon und PTFE haftet der Klebstoff so wenig, dass das Etikett im Ganzen abgeht. Auf rauem Karton ist ein Papieretikett mit Sicherheitsstanzung meist die bessere Wahl.

Wie lange dauert es, bis das Siegel wirklich sichert?

Haftklebstoffe erreichen ihre Endhaftung erst nach etwa 24 bis 72 Stunden. Vorher ist der Klebstoff noch nicht in die Feinstruktur der Oberfläche geflossen, und ein Etikett lässt sich unter Umständen noch unbeschädigt abziehen. Wer die Wirkung testen will, klebt das Muster auf und zieht am nächsten Tag, nicht nach zehn Minuten.

Was ist der Unterschied zwischen VOID-Folie und Eierschalenfolie?

Die VOID-Folie bleibt heil und hinterlässt ein Muster auf dem Untergrund. Die Eierschalenfolie ist bewusst spröde und zerbricht beim Ablöseversuch in viele kleine Stücke. VOID ist das klarere Signal, weil das Wort mitgeliefert wird; die Eierschalenfolie ist witterungsfester und die klassische Wahl für Typenschilder und Inventaraufkleber.

Was ist eine Sicherheitsstanzung?

Eingestanzte Sollbruchlinien im Etikett, meist als Zickzack, Raute oder Welle. Das Material wird nicht durchtrennt, sondern nur so weit geschwächt, dass es beim Ziehen genau dort reißt. Der Vorteil: Die Wirkung hängt nicht davon ab, dass sich Schichten sauber trennen, sondern nur davon, dass Papier reißt. Deshalb funktioniert sie auch auf Untergründen, an denen Folien scheitern.

Kann ich Sicherheitsetiketten selbst bedrucken?

Ja, blanko liefern wir VOID-Folie, PE-Dokumentenfolie und Silberpolyester für den Thermotransferdruck. Wichtig ist das passende Farbband: Auf Folien gehört ein Harzband, sonst lässt sich der Druck abwischen. Sagen Sie uns Ihr Druckermodell, dann stimmen wir Material und Band darauf ab.

Bekomme ich fortlaufende Nummern oder Barcodes?

Ja, und ohne Nummer raten wir davon ab. Erst die Nummer verbindet ein Siegel mit einem bestimmten Packstück oder Gerät. Wir drucken fortlaufende Nummern, Barcodes und Data-Matrix-Codes im selben Durchgang, auf Wunsch zweimal auf einem Etikett mit einer Perforation dazwischen, damit ein Abschnitt im Beleg bleibt. Die Nummernliste liefern wir als Datei mit.

Halten die Etiketten draußen und bei welchen Temperaturen?

Das hängt vom Material ab. Die PVC-Dokumentenfolie ist witterungs- und chemikalienbeständig und geht etwa von minus 40 bis plus 85 Grad, die VOID-Folie etwa von minus 40 bis plus 80 Grad, die Acrylatfolie bis rund plus 120 Grad. PE-Dokumentenfolie und Papier mit Stanzung sind für drinnen gedacht. Verklebt wird in aller Regel erst oberhalb von plus 5 Grad.

Verhindert ein Sicherheitsetikett Manipulation?

Nein, und das sollte man wissen, bevor man es kauft. Ein Siegel hält niemanden auf. Es sorgt dafür, dass ein Eingriff sichtbar wird, und es verschiebt die Beweislast. Wirksam wird das erst zusammen mit dem Rest: einer Nummer auf dem Etikett, einem Ort, an dem sie notiert wird, und einer Anweisung, was der Wareneingang tut, wenn ein Siegel gebrochen ist.

Warum kann ich Sicherheitsetiketten nicht im Konfigurator zusammenstellen?

Weil die Materialwahl am Untergrund hängt und nicht am Format. Ob VOID, Eierschalenfolie oder Stanzung das Richtige ist, entscheidet die Oberfläche, auf die geklebt wird, und das klärt am schnellsten ein Muster. Der Konfigurator deckt unser Standardsortiment ab, Sicherheitsmaterialien stimmen wir persönlich mit Ihnen ab.

06101 5229 0Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Sagen Sie uns den Untergrund, dann schicken wir die passenden Musterstücke zum Ausprobieren.

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Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.