Was ist beim Bedrucken der Etiketten zu beachten?


Ihre Etikettenbögen liegen bereit und Sie wollen endlich mit dem Druck starten? Um ärgerliche und kostspielige Druck-Fehler gleich vorab zu vermeiden, gilt es nun einige wichtige Punkte zu beachten. Hier geben wir Ihnen Schritt für Schritt wertvolle Tipps und Tricks zum richtigen Bedrucken der Etiketten – damit nichts schief gehen kann!

Schritt 1: Der richtige Drucker für das richtige Etikett

In den vergangenen Jahren hat die Druckqualität der Etiketten mit steigendem Leistungsvermögen der Drucksysteme stetig zugenommen. Unsere hochwertigen Etiketten sind für alle Inkjet-, (Farb-)Laserdrucker sowie (Farb-)Kopierer perfekt geeignet und daher für jegliche Anwendungen in Industrie, Logistik oder im privaten Bereich einsetzbar. Dennoch verhalten sich Etiketten im Drucker nicht wie normales Papier. Um die Leistung Ihres Druckgerätes effizient auszuschöpfen, ist es wichtig, das richtige Material und Format mit den Anforderungen des jeweiligen Geräts abzustimmen.

Inkjetdrucker oder doch lieber Laserdrucker?

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, immer den ausgeschriebenen Drucker zu verwenden. In der Regel können Sie mit einem Laser- und Tintenstrahldrucker klassische Papieretiketten bedrucken. Materialien, welche speziell für den Gebrauch von Inkjet-Druckern entwickelt wurden, erhalten eine besondere Beschichtung, damit das Druckergebnis der gewünschten Qualität entspricht. Sollte ein Produkt für alle vier Druckarten geeignet sein, können Sie bei der Druckerwahl ohne Weiteres frei entscheiden.

Das gilt es bei transparenten Etiketten zu beachten!

Eine weitere Besonderheit gibt es beim Bedrucken unserer transparenten Etikettenprodukte (beispielsweise Folienetiketten): Sie werden aus Polyester hergestellt, die zwar mit Desktop-Laserdruckern, jedoch nicht mittels Inkjet-Technologie bedruckt werden kann.  Avery-Zweckform hat eine komplette Serie von Inkjet-Druckfolien entwickelt, die mit einer speziellen Beschichtung für Inkjet ausgestattet sind, um die speziellen Anforderungen von Inkjet-Druckern zu erfüllen.

Im Zweifelsfall informieren Sie sich am beste beim jeweiligen Hersteller, ob Ihr Gerät für den Druck von Etiketten geeignet ist. Führen Sie zur Sicherheit auch einige Probedurchläufe durch, bevor Sie Etiketten in größerem Umfang einsetzen.

Schritt 2: Die richtige Druckvorlage verwenden

Es ist die Horrorvorstellung beim Etiketten-Bedrucken: Schriftzüge gehen beim Druck über die Etikettenbegrenzung hinaus, der ganze Etikettenbogen kann in den Mülleimer geworfen werden. Doch keine Sorge – wir helfen Ihnen dabei, die richtige Druck-Vorlage für Ihre Etiketten zu finden. Hierfür haben wir bei jedem unserer ENDI-HAFT Produkte ein PDF-Dokument hinterlegt, mit Angaben zur Position der Etiketten und den jeweiligen Abständen zueinander.

Welche Druck-Software soll ich verwenden?

Auf dem Markt finden sich mittlerweile sehr viele unterschiedliche Etikettendruck-Software; ein spezielles Programm bieten wir daher nicht an. Unsere Etiketten sind jedoch mit den namhaften Herstellern kompatibel. Auch bekannte Schreibprogramme wie Word oder Open Office verfügen mittlerweile über Assistenten zum Einrichten von Etikettendruck. Egal, für welches Druckverfahren Sie sich entscheiden: Sie können jeweils auf unsere PDF-Vorlage zurückgreifen, um auf Nummer sicher zu gehen. 

Tipp 1: Sollte der Drucker einmal nicht bis zum Rand drucken, stellen Sie ein anderes Format ein und gaukeln Sie ihm vor, der Bogen sei größer.

Tipp 2: Es kann vorkommen, dass Ihr Drucker das Papier beim Einzug von Seite zu Seite minimal verschiebt – gestalten Sie Ihre Etiketten daher am besten so, dass an den Rändern jeweils ein kleiner Abstand bleibt.

Schritt 3: Den Etikettenbogen richtig einlegen

Auch beim Einlegen der Etiketten in den Drucker gilt es, die Empfehlungen der Gerätehersteller zu beachten und die Etiketten ausschließlich in die dafür vorgesehene Papierzuführung zu legen. Wichtig ist hierbei natürlich, dass der Randabstand beachtet wird (nicht alle Etiketten haben oben und unten denselben Abstand) und die Oberseite des Etiketts vom Toner erfasst wird. Vorsicht: Einige Geräte drehen das Papier beziehungsweise die Folie während des Druckvorgangs. 

Tipp 1: Damit Ihr Gerät das Druckpapier beim Einzug keinen Spielraum hat, sollte die seitliche Führung der Etikettenblätter so eng wie möglich sein.

Tipp 2: Wenn Sie die Bögen etwas auffächern, bevor Sie sie in das Papierfach legen, gelangt etwas Luft zwischen die einzelnen Blätter. Das sorgt dafür, dass die Etikettenblätter problemlos eingezogen werden. Insbesondere bei statisch aufgeladenen Folienetiketten, die häufig aneinanderkleben, kann dieser Trick große Wirkung zeigen.

Schritt 4: Etiketten richtig bedrucken

Klar: Der Druck soll das Etikettenpapier so treffen, wie Sie es in Ihrer Vorlage eingestellt haben. Wir empfehlen Ihnen, einen Probedruck auf weißem Papier durchzuführen, um die Einstellungen und den genauen Stand des Drucks (Ränder, Position der Schrift) zu prüfen. 

Auch bei den Einstellungen des Druckvorgangs sollten Sie genau hinsehen: Bei Bögen mit dickerem Papier (mehr als 160 g/m²), sollten Sie die Stärke des Papiers gemäß der Etiketten-Angaben bei Ihrem Druckertreiber einstellen. Für Etiketten und dickes Papier sollten Sie bei Laserdruckern stets den Einzelblatt-Einzug verwenden und die Druckertreibereinstellungen auf Etiketten, Karton, dicke Materialien oder Ähnliches einstellen. So wird der Bogen langsamer durch das Gerät geführt und der Toner besser fixiert. Ist Ihr Drucker in der Lage, Vorder- und Rückseite gleichzeitig zu bedrucken (Duplexdruck), dann achten Sie darauf, dass die Duplexfunktion ausgeschaltet ist.