Etikettendruck
Typenschilder drucken lassen
Typen- und Serienschilder als Folienetikett: mit allen Pflichtangaben, CE-Kennzeichnung in der richtigen Größe, fortlaufender Nummer und einem Aufdruck, der auch nach Jahren noch lesbar ist.
Bedruckte Schilder sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Musterstücke zum Verkleben und Wischtest schicken wir vorab.
Was muss drauf?
Die häufigste Frage bei Typenschildern, und die Antwort hängt allein daran, welche Richtlinie für Ihr Produkt gilt. Wählen Sie die Produktart, dann sehen Sie die Pflichtangaben und ein Schild, auf dem sie stehen.
Produktart
Wir sind keine Rechtsberatung. Welche Richtlinien für Ihr Produkt gelten und welche Angaben daraus folgen, entscheidet Ihre Konformitätsbewertung. Wir setzen das Schild danach und achten auf Form und Größe der Zeichen.
Sie finden dieses Produkt auch unter Serienschilder, Leistungsschilder, Geräteschilder, Folienetiketten, Frontplattenfolien und Typenetiketten.
Drei Punkte aus den Vorschriften, die oft untergehen
Sie kosten nichts extra, wenn man sie vorher weiß, und sie kosten eine neue Auflage, wenn man sie hinterher erfährt.
- Die CE-Kennzeichnung hat eine feste FormSie ist kein Logo, das man frei setzen darf. Anhang III der Maschinenrichtlinie gibt das Schriftbild vor: Die Proportionen müssen bei jeder Vergrößerung und Verkleinerung gewahrt bleiben, die Bestandteile annähernd gleich hoch sein und die Mindesthöhe beträgt 5 mm. Angebracht wird sie in derselben Technik und in unmittelbarer Nähe der Herstellerangabe.
- Ab 20. Januar 2027 gilt die MaschinenverordnungDie Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wird von der Verordnung (EU) 2023/1230 abgelöst, verbindlich ab dem 20. Januar 2027. Sie gilt unmittelbar, ohne nationale Umsetzung. An den Pflichtangaben auf dem Schild ändert sich wenig, aber Chargen- oder Seriennummern werden ausdrücklich verlangt. Wer jetzt Schilder auflegt, sollte die Laufzeit des Vorrats dagegenhalten.
- Die Tonne und der BalkenElektro- und Elektronikgeräte tragen nach § 7 ElektroG das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne aus Anhang II, dazu eine dauerhafte Herstellerkennzeichnung. Der schwarze Balken unter der Tonne nach DIN EN 50419 zeigt, dass das Gerät nach dem 13. August 2005 in Verkehr gebracht wurde. Bei sehr kleinen Geräten darf das Symbol auf die Verpackung oder die Anleitung.
Wir sind keine Rechtsberatung. Diese Seite fasst zusammen, was uns in der täglichen Arbeit begegnet. Welche Richtlinien für Ihr Produkt gelten und was daraus folgt, gehört in Ihre Konformitätsbewertung.
Drei Dinge, die über die Haltbarkeit entscheiden
Ein Typenschild muss nicht nur am Tag der Auslieferung stimmen, sondern so lange, wie das Produkt im Feld ist. Daran hängt mehr als die Materialwahl.
- Die Farbe gehört unter die FolieEin Aufdruck auf der Oberseite ist genau so lange schoen, bis jemand mit einem Reinigungstuch oder einem Schraubenschlüssel darübergeht. Bei Bedienfeldern und Typenschildern, die täglich angefasst werden, ist das nach ein paar Monaten sichtbar, und dann fehlt genau die Beschriftung, auf die es ankam.So machen wir esWir drucken bei klaren Folien im Rückseitendruck: Die Farbe liegt auf der Unterseite, die Folie selbst ist die Schutzschicht. Abrieb, Reiniger und Desinfektionsmittel kommen nicht mehr an die Schrift. Wo das nicht geht, kommt ein Schutzlaminat oder ein UV-Lack darüber.
- Dauerhaft heißt prüfbar, nicht gut gemeintDie Richtlinien verlangen eine Kennzeichnung, die dauerhaft und lesbar bleibt. Das ist keine Stilfrage: Ein Schild, das nach zwei Jahren im Freien blass ist oder sich an einer Ecke löst, erfüllt die Anforderung nicht mehr, auch wenn es am Tag der Auslieferung perfekt aussah.So machen wir esWir wählen Material und Klebstoff nach dem Einsatzort und nennen Ihnen die Grenzen: Polyester für drinnen und leichte Belastung, Polycarbonat für Bedienfelder, Aluminium für draußen und für Reinigung mit Lösemitteln. Auf Wunsch bekommen Sie Musterstücke zum Wisch- und Reinigungstest an Ihrem Bauteil.
- Die Nummer muss zu Ihrer Dokumentation passenEine Seriennummer auf dem Schild nützt nur, wenn sie mit dem übereinstimmt, was in Ihrer Fertigungsakte steht. In der Praxis laufen die beiden Nummernkreise auseinander, sobald Nachdrucke, Ausschuss oder mehrere Lieferanten dazukommen, und dann passt am Ende kein Schild mehr zu keiner Akte.So machen wir esWir drucken fortlaufende Nummern, Barcodes und Data-Matrix-Codes im selben Durchgang und liefern die Nummernliste als Datei mit, damit Sie den vergebenen Bereich sauber buchen können. Nachdrucke setzen wir auf Wunsch am zuletzt vergebenen Wert fort statt bei eins.
Wofür Typenschilder eingesetzt werden
Überall dort, wo ein Produkt eindeutig identifizierbar bleiben muss, und überall dort, wo eine Bedienung beschriftet gehört.
- Maschinen und AnlagenDas Schild mit den sieben Pflichtangaben, meist auf Aluminium oder Polyester, an einer Stelle, die im eingebauten Zustand lesbar bleibt.
- Geräte und LadetechnikKenndaten, Prüfzeichen, Tonne und Seriennummer auf engem Raum, meist als schwarzes Folienetikett mit hellem Aufdruck.
- Bedienfelder und FrontfolienTastaturfolien und Frontplatten mit Rückseitendruck, Ausschnitten für Displays und Prägungen an den Tasten.
- Elektromotoren und PumpenLeistungsschilder, die dauerhaft warm werden und Reiniger abbekommen. Aluminium oder Polyester mit Hochtemperaturklebstoff.
- Medizin- und LabortechnikSchilder mit UDI-Code, Kennnummer der Benannten Stelle und genormten Symbolen, beständig gegen Desinfektionsmittel.
- Fahrzeuge und AnhängerFabrik- und Serienschilder mit Typgenehmigungsnummer, Fahrzeug-Identifizierungsnummer und zulässigen Massen.
- Werkzeuge und ZubehörKleine Schilder auf gebogenen und rauen Flächen, oft mit starkem Klebstoff und in Sonderform gestanzt.
- Inventar und AnlagenverwaltungNummernschilder mit Barcode für die Inventur, gern auf zerstörender Folie, damit sie nicht umziehen.
Materialien und Ausführungen
Die Entscheidung fällt am Einsatzort: drinnen oder draußen, trocken oder mit Reiniger, geklebt oder geschraubt.
| Ausführung | Was sie leistet |
|---|---|
| Polyester, silber, weiß oder schwarz | Der Standard für Typen- und Serienschilder. Maßhaltig, reißfest, lösemittelbeständig und dauerhaft bis etwa 150 Grad. Silber matt ist der klassische Look, schwarz mit hellem Aufdruck der moderne. |
| Polycarbonat | Das Material für Bedienfelder und Frontfolien. Es lässt sich prägen, ist kratzfest und wird im Rückseitendruck bedruckt, so dass die Farbe geschützt unter der Folie liegt. Mit matter Oberfläche gegen Spiegelungen. |
| Aluminium, eloxiert | Für draußen, für Reinigung mit Lösemitteln und für alles, was mechanisch rau zugeht. Sehr formstabil, witterungs- und chemikalienbeständig, zum Kleben oder als Schild zum Nieten und Schrauben. |
| Rückseitendruck | Bei klaren Folien liegt die Farbe auf der Unterseite. Die Folie selbst wird zur Schutzschicht, der Aufdruck lässt sich weder abwischen noch abkratzen. Die erste Wahl bei allem, was täglich angefasst wird. |
| Laminat, UV-Lack und Prägung | Schutzlaminat gegen Abrieb und Reiniger, UV-Lack für Witterung, Prägungen für ertastbare Tasten und Metallic-Effekte für die Optik. Alles auch kombiniert. |
| Klebstoffe und Untergründe | Von permanent bis extrem stark haftend, für Pulverlack, strukturierte Kunststoffe und gebogene Flächen. Auf Wunsch zerstörend, damit das Schild nicht auf ein anderes Gerät wandert. |
| Nummerierung und Codes | Fortlaufende Serien- und Inventarnummern, Barcodes, Data-Matrix- und QR-Codes im selben Druckdurchgang. Die Nummernliste liefern wir als Datei mit, Nachdrucke setzen wir am zuletzt vergebenen Wert fort. |
Alle Ausführungen gibt es eckig, rund, oval und in Sonderform, als Rolle, Bogen oder Einzelnutzen, mit Ausschnitten für Displays und Bedienelemente. Kleinserien und Nachdrucke einzelner Nummernkreise sind kein Problem.
Worauf Sie beim Planen achten sollten
Vier Punkte, an denen ein Typenschild in der Praxis scheitert, obwohl das Material stimmt. Links jeweils die Variante, die uns Arbeit macht, rechts die, die funktioniert.
Erst den Inhalt, dann die Größe
Ein Schild wird meistens zu klein bestellt und danach unlesbar gequetscht. Sammeln Sie zuerst alle Pflichtangaben, dann steht die Fläche fest. Als Anhaltswert: nichts unter 1,5 mm Schrifthöhe, die CE-Kennzeichnung mindestens 5 mm.
Lesbar im eingebauten Zustand
Ein Schild hinter einer Verkleidung oder auf der Unterseite erfüllt seinen Zweck nicht, auch wenn es formal vorhanden ist. Es gehört an eine Stelle, die man ohne Werkzeug sieht und die beim Reinigen nicht abgestrahlt wird.
Amtssprache des Bestimmungslandes
Die Maschinenrichtlinie verlangt die Angaben in der Sprache des Landes, in dem die Maschine in Verkehr gebracht wird. Wer nur englisch beschriftet und nach Deutschland liefert, hat ein formales Problem. Mehrsprachig geht, dann wird die Fläche größer.
Kein CE ohne Rechtsgrundlage
Das CE-Zeichen ist keine Qualitätsauszeichnung und kein Gestaltungselement, sondern eine Erklärung des Herstellers. Wer es aufdruckt, obwohl keine Richtlinie es verlangt, erklärt etwas, das er nicht belegen kann. Im Zweifel weglassen und fragen.
So entsteht Ihr Typenschild
- Pflichtangaben zusammentragenWelche Richtlinie gilt, welche Angaben verlangt sie, und was wollen Sie darüber hinaus drauf haben. Erst wenn der Inhalt steht, lässt sich die Fläche sinnvoll festlegen.
- Untergrund und Einsatzort klärenAluminium, lackiertes Blech, Pulverlack oder Kunststoff, drinnen oder draußen, warm oder mit Reiniger. Daraus ergeben sich Material, Klebstoff und Veredelung.
- Layout, Nummernkreis, ProofWir setzen das Schild, halten die Vorgaben zur CE-Kennzeichnung ein, legen den Nummernkreis fest und schicken Ihnen den Proof, auf Wunsch mit einem gedruckten Muster.
- Drucken, veredeln, stanzenGedruckt im Digital- oder Siebdruck, auf Wunsch im Rückseitendruck, laminiert oder lackiert, in Ihrer Kontur gestanzt und als Rolle, Bogen oder Einzelnutzen geliefert.
Typenschilder stimmen wir persönlich ab
Schicken Sie uns die Angaben, die auf das Schild sollen, und sagen Sie uns, worauf es klebt und wo das Produkt eingesetzt wird. Wenn Sie schon ein Schild haben, genügt ein Foto. Musterstücke zum Verkleben und Wischtest bekommen Sie vorab.
Häufige Fragen zu Typenschildern
Was ist ein Typenschild?
Die dauerhafte Kennzeichnung eines Produkts mit den Angaben, die es eindeutig identifizieren: Hersteller, Typ, Seriennummer, Baujahr und die vorgeschriebenen Zeichen. Geläufig sind auch die Namen Serienschilder, Leistungsschilder, Geräteschilder, Folienetiketten und Frontplattenfolien. Bei uns ist es meistens ein Folienetikett, seltener ein Schild aus Aluminium.
Was muss auf ein Typenschild drauf?
Das hängt davon ab, welche Richtlinie für Ihr Produkt gilt. Bei Maschinen sind es die sieben Angaben aus Anhang I 1.7.3 der Maschinenrichtlinie, bei Elektrogeräten kommt die Kennzeichnung nach § 7 ElektroG dazu, bei Medizinprodukten gilt Anhang I Kapitel III 23.2 der MDR. Der Baukasten oben auf dieser Seite zeigt die Listen nebeneinander.
Welche sieben Angaben verlangt die Maschinenrichtlinie?
Firmenname und vollständige Anschrift des Herstellers, die Bezeichnung der Maschine, die CE-Kennzeichnung, die Baureihen- oder Typbezeichnung, die Seriennummer sofern vorhanden, das Baujahr und alles in der Amtssprache des Bestimmungslandes. Zwei Punkte werden ständig übersehen: die vollständige Anschrift und dass das Baujahr das Jahr des Abschlusses der Herstellung meint, nicht das Lieferdatum.
Ändert sich mit der neuen Maschinenverordnung etwas?
Ab dem 20. Januar 2027 gilt die Verordnung (EU) 2023/1230 statt der Richtlinie 2006/42/EG, und zwar unmittelbar, ohne nationale Umsetzung. An den Angaben auf dem Schild ändert sich wenig, Chargen- oder Seriennummern werden aber ausdrücklich verlangt. Wer jetzt größere Mengen auflegt, sollte die Reichweite des Vorrats gegen dieses Datum halten.
Wie groß muss die CE-Kennzeichnung sein?
Die Mindesthöhe beträgt 5 mm; bei kleinen Maschinen darf sie unterschritten werden. Wichtiger ist die Form: Bei jeder Vergrößerung oder Verkleinerung müssen die im Anhang abgebildeten Proportionen gewahrt bleiben, und die Bestandteile müssen annähernd gleich hoch sein. Angebracht wird sie in unmittelbarer Nähe der Herstellerangabe und in derselben Technik.
Was bedeutet der Balken unter der Abfalltonne?
Der schwarze Balken unter der durchgestrichenen Abfalltonne zeigt nach DIN EN 50419 an, dass das Gerät nach dem 13. August 2005 in Verkehr gebracht wurde. Die Tonne selbst und die dauerhafte Herstellerkennzeichnung verlangt § 7 ElektroG. Bei sehr kleinen Geräten darf das Symbol auf die Verpackung oder die Anleitung.
Was ist Rückseitendruck und wann brauche ich ihn?
Bei klaren Folien wird spiegelverkehrt auf die Unterseite gedruckt. Die Folie selbst wird damit zur Schutzschicht: Abrieb, Reinigungs- und Desinfektionsmittel kommen nicht mehr an die Farbe. Sinnvoll überall dort, wo täglich angefasst oder gewischt wird, also bei Bedienfeldern, Gerätefronten und Typenschildern in der Medizintechnik. Wo das nicht geht, kommt ein Schutzlaminat darüber.
Folie oder Metall?
Folie ist günstiger, flexibel, lässt sich auf gebogene Flächen kleben und in jeder Kontur stanzen. Sie deckt den weitaus größten Teil der Anwendungen ab. Aluminium nehmen wir, wenn es draußen steht, mit Lösemitteln gereinigt wird oder mechanisch rau zugeht, oder wenn genietet und geschraubt statt geklebt werden soll.
Bekomme ich fortlaufende Seriennummern?
Ja. Fortlaufende Nummern, Barcodes, Data-Matrix- und QR-Codes drucken wir im selben Durchgang. Die Nummernliste liefern wir als Datei mit, damit Sie den vergebenen Bereich in Ihrer Fertigungsdokumentation buchen können. Nachdrucke setzen wir auf Wunsch am zuletzt vergebenen Wert fort statt bei eins.
Wie klein darf die Schrift werden?
Als Anhaltswert raten wir zu nicht unter 1,5 mm Schrifthöhe für Angaben, die gelesen werden sollen, und deutlich mehr für alles, was aus Abstand erkennbar sein muss. Wenn die Pflichtangaben nicht auf die vorgesehene Fläche passen, ist nicht die Schrift zu groß, sondern das Schild zu klein. Sammeln Sie den Inhalt zuerst, dann legen wir die Fläche fest.
Darf ich das CE-Zeichen einfach mit drauf nehmen?
Nein. Die CE-Kennzeichnung ist keine Qualitätsauszeichnung, sondern eine Erklärung des Herstellers, dass das Produkt die geltenden Anforderungen erfüllt. Wer sie ohne Rechtsgrundlage aufdruckt, erklärt etwas, das er nicht belegen kann. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Richtlinie greift, lassen Sie das Zeichen weg und klären es vorher.
Warum kann ich Typenschilder nicht im Konfigurator zusammenstellen?
Weil vor dem Format der Inhalt steht und vor dem Material der Einsatzort. Welche Angaben Pflicht sind, welche Fläche sie brauchen, ob Rückseitendruck sinnvoll ist und welcher Klebstoff auf Ihren Untergrund passt, klärt ein kurzes Gespräch schneller als ein Formular. Der Konfigurator deckt unser Standardsortiment ab, Typenschilder stimmen wir persönlich mit Ihnen ab.
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Ein Foto Ihres bisherigen Schildes genügt für die erste Einschätzung.
Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.