Etikettendruck
Barcode Etiketten drucken lassen
EAN, Code 128, ITF-14, Data Matrix und QR: gedruckt in der richtigen Modulbreite, auf einem Material, das der Scanner mag, und vor der Auflage mit dem Verifier geprüft.
Bedruckte Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Fortlaufende Nummerierung und variable Codes drucken wir inline mit.
Welcher Code passt, und wie groß muss er sein
Wählen Sie eine Codeart und schieben Sie die Modulbreite. Die Zeichnung zeigt, wie das Symbol dabei wächst, wie viel Ruhezone dazukommt und ab wann Sie unter der Untergrenze Ihrer Codeart liegen.
Die Zeichnung folgt dem Regler. Der Maßstab ist je Codeart unterschiedlich, damit auch kleine Symbole erkennbar bleiben.
Codeart
Typisch für:
Sie finden dieses Produkt auch unter codierte Etiketten, Strichcode Etiketten, EAN-Etiketten, GS1-Etiketten, QR-Code-Etiketten und Data-Matrix-Etiketten.
Drei Dinge, an denen es scheitert
Nicht am Motiv und nicht am Drucker. Fast immer an der Modulbreite, an der Farbe des Untergrunds oder daran, dass niemand nachgemessen hat.
- Nicht die Etikettengröße zählt, sondern die ModulbreiteEin Strichcode wird nicht nach Zentimetern geplant, sondern nach seinem schmalsten Element, der Modulbreite X. Sie legt fest, wie breit das Symbol wird, wie hoch es sein muss und ab welchem Abstand ein Scanner es noch trifft. Wer einen Code im Layout einfach kleiner zieht, bis er in die freie Ecke passt, unterschreitet fast immer das Minimum seiner Codeart.So machen wir esWir rechnen vom X-Modul aus rückwärts und sagen Ihnen, welche Codegröße auf Ihr Etikett passt. Dazu kommt eine Strichbreitenreduktion in der Druckvorlage, weil gedruckte Striche im Verfahren immer etwas breiter werden als in der Datei. Wie stark reduziert wird, hängt an Druckverfahren, Material und Farbe.
- Der Scanner sieht Rot, nicht FarbeKlassische Scanner beleuchten den Code mit rotem Licht um 660 Nanometer und messen nur hell gegen dunkel. Rot, Orange und Gelb werfen dieses Licht zurück und erscheinen dem Gerät fast weiß: als Strichfarbe unbrauchbar, als Hintergrund dagegen gut. Metallische und transparente Untergründe sind der zweite Klassiker, weil das Licht gestreut wird oder der dunkle Packungsinhalt durchschlägt.So machen wir esSicher sind dunkle Striche auf hellem Grund, in der Regel Schwarz auf Weiß. Auf silbernen und transparenten Materialien legen wir eine weiße Fläche unter den Code. Auf schwarzen Etiketten drehen wir den Druck um: Wir drucken die hellen Zwischenräume, die Striche bildet der dunkle Untergrund. Das Ergebnis ist ein normaler Code, nur andersherum hergestellt.
- Geprüft wird mit dem Verifier, nicht mit dem HandyDass ein Handy einen Code liest, sagt wenig. Ein Handy rechnet Unschärfe und schwachen Kontrast heraus, die Kasse und der Sorter im Verteilzentrum tun das nicht. Die Qualität eines gedruckten Codes ist genormt: ISO/IEC 15416 für Strichcodes, ISO/IEC 15415 für 2D-Codes.So machen wir esWir prüfen mit einem Verifier und legen das Protokoll bei. Bewertet werden Symbolkontrast, Modulation, Defekte, Decodierbarkeit und die Ruhezone, jeweils von 4,0 (A) bis 0 (F). Im Handel und in der Logistik gilt meist Grade C als Untergrenze. Weicht ein Wert ab, sehen wir am Protokoll, ob es an der Vorlage, am Material oder an der Druckeinstellung liegt.
Wofür Barcode Etiketten eingesetzt werden
Überall dort, wo eine Ware eine Nummer bekommt und diese Nummer später jemand maschinell wiederfinden muss.
- Handel und KasseJeder Artikel im Regal braucht seine GTIN als EAN-13. Größe und Ruhezone sind vorgegeben, weil an der Kasse ein Laser im Vorbeiziehen trifft, nicht eine Kamera in Ruhe.
- Versand und LogistikDas GS1 Transportetikett trägt die NVE, 18 Stellen unter dem Datenbezeichner 00, als GS1-128 und zusätzlich in Klarschrift. Ohne sie läuft keine Lieferavisierung.
- Umkarton und PaletteAuf Wellpappe arbeitet der ITF-14 mit Schutzrahmen. Er verträgt den Druckzuwachs des saugenden Materials und wird auch aus größerem Abstand getroffen.
- Lager, Regal und InventurInterne Nummern, Lagerplätze, Werkzeuge. Hier ist der Code 128 zu Hause: beliebige Zeichen, kurze Symbole, ein Prüfzeichen und jeder Handscanner kennt ihn.
- Bauteile und ElektronikWo kein Platz für Striche ist, sitzt ein Data Matrix. Er kommt mit einem Modul Ruhezone aus, ist aus jedem Winkel lesbar und wird auch beschädigt noch decodiert.
- Medizinprodukte und PharmaDie UDI auf Medizinprodukten und der Code auf der Arzneimittelpackung sind heute zweidimensional. Sie tragen Nummer, Charge, Verfall und Seriennummer in einem Symbol.
- Charge, MHD und RückverfolgungEin GS1-128 nimmt mehrere Angaben in einem Symbol auf: 01 GTIN, 10 Charge, 17 Mindesthaltbarkeit, 21 Seriennummer. Der Wareneingang liest alles in einem Zug.
- Seriennummern und TicketsJedes Etikett bekommt einen eigenen Code: fortlaufend, mit Vorsilbe, mit Sprung oder aus Ihrer Liste. Auf der Rolle liegen sie in der Reihenfolge, die Ihre Anlage braucht.
Materialien für gut lesbare Codes
Entscheidend sind drei Eigenschaften: blickdicht, matt und glatt. Alles andere richtet sich danach, wo das Etikett im Einsatz landet.
| Material | Wofür es taugt |
|---|---|
| Thermopapier, direkt bedruckbar | Für Codes, die vor Ort im Haus entstehen: Waage, Kasse, Versandschein. Kein Farbband nötig, dafür reagiert die Schicht auf Wärme, Licht, Fett und Weichmacher. Für Archive und lange Laufzeiten ist es nicht gedacht. |
| Thermotransferpapier | Der Standard für gedruckte Strichcodes auf Papier. Mit Harzband entstehen scharfe Kanten und ein hoher Kontrast, das Druckbild bleibt wisch- und lichtbeständig. Gute Basis für feine Modulbreiten. |
| PP-Folie weiß, matt | Reißfest, feuchtigkeitsunempfindlich und blickdicht. Matt statt glänzend, weil eine matte Oberfläche das Scannerlicht streut statt es zu spiegeln. Erste Wahl, wo Etiketten nass oder mechanisch beansprucht werden. |
| Polyester silber oder weiß | Für Bauteile, Geräte und Werkzeuge: temperatur- und chemikalienbeständig, kratzfest. Silber ist beliebt, verlangt beim Code aber Sorgfalt, weil die Oberfläche spiegelt. Wir unterlegen den Code dann mit einer weißen Fläche. |
| Transparente Folie mit Unterlegung | Der No-Label-Look, ohne den Code zu opfern: Das Etikett bleibt transparent, unter dem Symbol steht eine deckweiße Fläche. Ohne sie entscheidet der Packungsinhalt über den Kontrast, und das geht selten gut aus. |
| Schutzlack und Laminat | Gegen Abrieb, Reinigungsmittel und Sonne. Beides verändert die Reflexion, deshalb gehört die Verifizierung nach der Veredelung gemacht, nicht davor. Glänzende Laminate können einen einwandfreien Code unlesbar machen. |
| Formen, Rollen und Nummerierung | Rechteckig mit Radius, rund, oval oder in Ihrer Kontur, als Rolle, Bogen oder Leporello, mit festgelegter Wickelrichtung und Kerndurchmesser für Ihren Spender. Fortlaufende Nummerierung und variable Codes drucken wir inline mit. |
Bei feinen Modulbreiten drucken wir vorab einen Andruck auf dem echten Material und messen ihn nach. Das Verifier-Protokoll legen wir der Lieferung bei.
Worauf Sie beim Anlegen achten sollten
Vier Punkte, an denen ein Code im Alltag scheitert, obwohl er in der Datei einwandfrei aussieht. Links jeweils die Variante, die stehen bleibt, rechts die, die gelesen wird.
Der leere Rand gehört zum Code
Links und rechts vom Symbol muss eine Fläche frei bleiben, sonst findet der Scanner den Anfang nicht. Zehn Modulbreiten je Seite sind der Faustwert, beim EAN-13 sind es links elf und rechts sieben. Kein Text, kein Rahmen, keine Stanzkante darf hineinragen, und der Preisaufkleber schon gar nicht.
Dunkle Striche auf hellem Grund
Scanner beleuchten mit rotem Licht und sehen Rot, Orange und Gelb fast weiß. Als Strichfarbe fallen sie damit aus, als Hintergrund sind sie gut. Sicher ist Schwarz auf Weiß; Dunkelblau, Dunkelgrün und Dunkelbraun gehen auch. Nicht gehen: Rot auf Weiß, Schwarz auf Blau oder Grün, alles auf Gold.
Nicht kleiner ziehen, bis es passt
Jede Codeart hat eine Untergrenze für die Modulbreite. Wird sie unterschritten, fließen beim Druck die schmalen Striche zusammen. Beim EAN-13 sind 80 Prozent die Grenze, beim ITF-14 auf Wellpappe 62,5 Prozent. Und niemals ungleichmäßig verzerren: Ein in der Breite gestauchter Code ist kein kleinerer Code, sondern ein kaputter.
Die Ausfalllinie soll kreuzen, nicht folgen
Ein Thermodruckkopf deckt die ganze Etikettenbreite ab. Fällt ein Heizpunkt aus, zieht er eine feine Linie über die gesamte Etikettenlänge. Folgt diese Linie den Strichen, frisst sie sich durch den ganzen Code. Kreuzt sie die Striche, trifft sie jeden nur einmal und stört kaum. Wir richten den Code deshalb so aus, dass sie kreuzt, und setzen einen durchgehenden Kontrollbalken darüber, an dem ein ausgefallener Punkt sofort auffällt.
So entsteht Ihr Barcode Etikett
- Codeart und Daten klärenWer liest den Code, mit welchem Gerät, aus welchem Abstand? Daraus ergibt sich die Codeart. Dazu die Daten selbst: eine feste GTIN, eine Nummernfolge oder eine Liste aus Ihrem System.
- Modulbreite und Material festlegenWir rechnen die Symbolgröße aus, prüfen sie gegen Ihre Etikettengröße und legen Material, Oberfläche und, wo nötig, die weiße Unterlegung fest.
- Andruck und Verifier-ProtokollSie bekommen einen Andruck auf dem echten Material, geprüft nach ISO/IEC 15416 oder 15415. Erst wenn die Note stimmt, geht es in die Auflage.
- Drucken, nummerieren, wickelnGedruckt im Digital- oder Flexodruck, fortlaufend nummeriert, gestanzt und in Ihrer Wickelrichtung auf den passenden Kern gerollt.
Schicken Sie uns Ihre Nummern, nicht Ihr Layout
Aus GTIN, Nummernkreis oder Datenliste legen wir den Code selbst an, in der richtigen Codeart und der richtigen Modulbreite. Sie bekommen einen Andruck auf dem echten Material und dazu das Verifier-Protokoll. Erst danach geht es in die Auflage.
Häufige Fragen zu Barcode Etiketten
Welchen Barcode brauche ich?
Das entscheidet, wer ihn liest. Für den Handel ist es der EAN-13 aus Ihrer GTIN, im Versand der GS1-128 mit Datenbezeichnern, auf dem Umkarton der ITF-14, im eigenen Lager der Code 128, auf kleinen Bauteilen der Data Matrix und für Endkunden der QR-Code. Sagen Sie uns das Gerät und den Leseabstand, dann sagen wir Ihnen den Code.
Was ist die Modulbreite und warum ist sie so wichtig?
Die Modulbreite X ist das schmalste Element im Symbol. Alles andere leitet sich daraus ab: die Gesamtbreite, die Mindesthöhe, die Ruhezone und der Abstand, aus dem ein Scanner den Code noch trifft. Jede Codeart hat eine Untergrenze. Wer ein Symbol im Layout einfach kleiner zieht, bis es in die freie Ecke passt, unterschreitet sie fast immer.
Wie groß muss ein EAN-13 sein?
Das Nennmaß bei 100 Prozent beträgt 37,29 mal 25,93 Millimeter einschließlich Ruhezonen, die Modulbreite 0,33 Millimeter. Zulässig ist eine Vergrößerung von 80 bis 200 Prozent. Wer sicher gehen will, bleibt nicht am unteren Rand: Im automatischen Wareneingang großer Verteilzentren werden 150 bis 200 Prozent empfohlen.
Was ist die Ruhezone und wie breit muss sie sein?
Die freie Fläche links und rechts vom Symbol, an der der Scanner Anfang und Ende erkennt. Als Faustwert gelten zehn Modulbreiten je Seite; beim EAN-13 sind es links elf und rechts sieben. Ein Data Matrix kommt mit einem Modul aus, ein QR-Code braucht vier. In die Ruhezone gehört nichts hinein: kein Text, kein Rahmen, keine Stanzkante.
Welche Farben funktionieren?
Klassische Scanner beleuchten mit rotem Licht um 660 Nanometer und sehen nur hell gegen dunkel. Rot, Orange und Gelb werfen dieses Licht zurück und wirken fast weiß: als Strichfarbe unbrauchbar, als Hintergrund gut. Sicher sind dunkle Striche auf hellem Grund, am besten Schwarz auf Weiß. Nicht funktionieren Rot auf Weiß, Schwarz auf Blau oder Grün und alles auf Gold.
Geht ein Barcode auf silbernem oder transparentem Material?
Ja, aber nicht ohne Vorbereitung. Metallische Oberflächen spiegeln und streuen das Scannerlicht, bei transparenten Etiketten entscheidet der Packungsinhalt über den Kontrast. In beiden Fällen legen wir eine deckweiße Fläche unter den Code. Auf schwarzen Etiketten drehen wir den Druck um: Wir drucken die hellen Zwischenräume, die Striche bildet der Untergrund.
Können Sie fortlaufend nummerieren?
Ja. Fortlaufende Nummern, Nummern mit Vorsilbe, mit Sprungweite oder aus einer Liste aus Ihrem System, jeweils als Code und in Klarschrift. Auf der Rolle liegen die Etiketten in der Reihenfolge und Wickelrichtung, die Ihre Anlage braucht. Sagen Sie uns Startwert, Anzahl und Stellenzahl, den Rest legen wir an.
Wie prüfen Sie, ob der Code wirklich lesbar ist?
Mit einem Verifier, nicht mit dem Handy. Genormt ist das in ISO/IEC 15416 für Strichcodes und ISO/IEC 15415 für 2D-Codes. Bewertet werden unter anderem Symbolkontrast, Modulation, Defekte, Decodierbarkeit und die Ruhezone, von 4,0 (A) bis 0 (F). Im Handel und in der Logistik gilt meist Grade C als Untergrenze. Das Protokoll legen wir bei.
Warum liest mein Handy den Code, die Kasse aber nicht?
Weil ein Handy eine Kamera mit viel Rechenzeit ist. Es gleicht Unschärfe, schiefe Winkel und schwachen Kontrast aus. Ein Kassenscanner tastet dagegen in Sekundenbruchteilen mit einem Laserstrahl ab, und ein Sorter im Verteilzentrum hat gar keine zweite Chance. Ein Code, den nur das Handy schafft, ist im Handel nicht einsetzbar.
Welches Material eignet sich am besten?
Für feine Modulbreiten ein glattes, mattes, blickdichtes Material: Thermotransferpapier oder weiße PP-Folie. Matt statt glänzend, weil eine glänzende Oberfläche das Scannerlicht spiegelt. Thermopapier eignet sich für Codes, die im Haus entstehen und kurz leben. Wo es heiß, nass oder chemisch wird, kommt Polyester zum Einsatz.
Beeinträchtigt ein Laminat den Code?
Es kann. Lack und Laminat schützen gegen Abrieb und Reinigungsmittel, verändern aber die Reflexion, und glänzende Laminate können einen einwandfreien Code unlesbar machen. Deshalb prüfen wir immer nach der Veredelung, nie davor, und wählen bei Codes bevorzugt matte Ausführungen.
Warum kann ich Barcode Etiketten nicht im Konfigurator zusammenstellen?
Weil die Codeart, die Modulbreite und die Frage, ob eine weiße Unterlegung nötig ist, an Ihren Daten und Ihrem Lesegerät hängen. Das lässt sich nicht aus einem Formular ablesen. Der Konfigurator deckt unser Standardsortiment an Rollenetiketten ab, Barcode Etiketten legen wir gemeinsam mit Ihnen an.
Das könnte auch passen
Eine Nummer und das Lesegerät genügen für die erste Einschätzung.
Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.