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Etikettendruck

Lackierte Etiketten mit UV-Lack

Glanz, Matt, Spotlack, Relief. Lack schützt die Oberfläche und entscheidet am Regal darüber, ob Ihr Etikett bemerkt oder übersehen wird. Und er kann mehr: rubbeln, umschlagen, ertastbar sein.

Bedruckte Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Den Andruck bekommen Sie auf Ihrem Material und zum Anfassen, denn Glanz lässt sich nicht beschreiben.

Schichtaufbau tastbar

Sehen, was ein Lack macht

Glanz lässt sich schlecht beschreiben und noch schlechter auf einem Bildschirm zeigen. Wählen Sie einen Lack und ziehen Sie das Licht darüber, dann sehen Sie den Unterschied zwischen vollflächig, partiell, Drip-off und Relief.

Glanzlack

Ein Bildschirm kann Glanz nur andeuten. Ziehen Sie am Regler, dann wandert das Licht über das Etikett, und der Unterschied zwischen den Lacken wird sichtbar.

Lack

Lichteinfall

von linksvon rechts
AuftragLackwerk inline
Schichtdickebis etwa 8 µm
Fühlbarnein

Warum das wichtig ist: Bis etwa acht Mikrometer laufen über ein Lackwerk in der Maschine, alles Fühlbare braucht den Siebdruck mit bis zu hundert Mikrometern. An dieser Grenze entscheidet sich, was ein Lack kostet und wie lange er braucht.

Sie finden dieses Produkt auch unter UV-Lack Etiketten, lackierte Etiketten, Spotlack Aufkleber, Relieflack Etiketten, 3D-Lack, Strukturlack, Glitterlack und Soft-Touch Etiketten.

Wofür ist der Lack da?

Diese eine Frage entscheidet fast alles Weitere: das Verfahren, die Kosten und die Frage, was mit dem Etikett danach noch passieren darf.

Lack als Schutz

Unsichtbar, aber nötig

Der Normalfall

Vollflächiger Glanz- oder Mattlack macht die Oberfläche kratz- und abriebfest und unempfindlicher gegen Feuchte. Er kostet wenig, fällt niemandem auf und entscheidet trotzdem darüber, ob Ihr Etikett nach drei Wochen im Regal noch aussieht wie am ersten Tag. Die meisten Etiketten bekommen genau das und sonst nichts.

Lack als Gestaltung

Glanz, Matt, Relief

Wo es auffallen soll

Hier ist der Lack kein Schutz mehr, sondern Teil des Entwurfs: Spotlack auf dem Logo, Drip-off für den größten Kontrast zwischen matt und glänzend, Relieflack für etwas, das man fühlt, bevor man es liest. Am Regal ist das der Unterschied zwischen bemerkt und übersehen.

Lack als Funktion

Er kann etwas

Wenn er eine Aufgabe hat

Ein Lack kann Dinge, die eine Druckfarbe nicht kann: sich abrubbeln lassen, bei Wärme die Farbe wechseln, einen Duft freigeben oder eine Fläche so aufbauen, dass sie ertastbar wird. Das sind eigene Produkte mit eigenen Regeln, und sie stehen weiter unten auf dieser Seite.

Lacke, die etwas können

Vier Lacke, bei denen die Oberfläche nicht das Ziel ist, sondern das Mittel. Sie haben eigene Regeln und teilweise einen gesetzlichen Hintergrund.

  • RubbellackEine deckende Silber- oder Goldschicht über dem Aufdruck, die sich mit der Münze abrubbeln lässt. Für Gewinnspiele, Lose, Gutscheincodes und PIN-Nummern. Darunter drucken wir jeden Code einzeln, fortlaufend oder aus Ihrer Datenliste.
  • ThermolackThermochromer Lack, der bei einer festgelegten Temperatur die Farbe wechselt oder durchsichtig wird. Zeigt an, ob ein Getränk kalt genug oder eine Ware zu warm geworden ist. Die Schaltschwelle legen Sie fest, sie muss zum Anwendungsfall passen.
  • DuftlackEin Lack mit Mikrokapseln, die beim Reiben einen Duft freigeben. Eigenes Thema mit eigenen Regeln zur Mindestfläche, deshalb haben wir ihm eine eigene Seite gegeben: Duftetiketten.
  • Relieflack für tastbare KennzeichnungDieselbe dicke Siebdruckschicht, aber mit gesetzlicher Aufgabe: Blindenschrift auf Arzneimittelverpackungen und der tastbare Gefahrenhinweis auf Gefahrstoffen, den die CLP-Verordnung für bestimmte Produkte an die breite Öffentlichkeit verlangt.
Zur tastbaren Kennzeichnung. Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 verlangt in Anhang II Abschnitt 3.2 einen tastbaren Gefahrenhinweis auf Verpackungen bestimmter gefährlicher Stoffe und Gemische, die an die breite Öffentlichkeit abgegeben werden, unabhängig vom Fassungsvermögen. Die technischen Vorgaben stehen in der EN ISO 11683. Ob Ihr Produkt betroffen ist, ergibt sich aus der Einstufung und nicht aus dem Etikett. Wir sind Etikettendrucker und keine Gefahrstoffberatung: Wir setzen um, was Ihre Einstufung vorgibt, und sagen Ihnen, was drucktechnisch geht. Mehr zur Kennzeichnung selbst auf unserer Seite zu GHS Etiketten.

Drei Dinge, an denen es scheitert

Selten am Lack. Meist am Untergrund, an dem, was danach noch kommen soll, oder an einer Frage, die zu spät gestellt wurde.

  • Der Untergrund entscheidet mit, wie der Lack aussiehtDerselbe Lack ergibt auf drei Materialien drei Ergebnisse. Naturpapier saugt einen Teil der Schicht auf, der Glanz fällt deutlich ab. Gussgestrichenes Papier ist so glatt, dass die Haftung leiden kann. Auf Folie steht der Lack am besten, ist dort aber auch am empfindlichsten gegen Fingerabdrücke, gerade auf dunklen Flächen.So machen wir esWir legen den Lack auf das Material aus, nicht umgekehrt. Wenn Sie ein Naturpapier wollen und trotzdem Glanz, ist ein Relieflack im Siebdruck oft der bessere Weg als ein dünner Lackwerkauftrag, weil er auf dem Papier steht statt einzuziehen. Und Sie bekommen den Andruck auf Ihrem Material, nicht auf unserem Hausbedruckstoff.
  • Alles, was nach dem Lack kommt, wird schwierigerEin Glanzlack ist eine geschlossene Oberfläche. Darauf haftet Thermotransferdruck schlecht, ein Kugelschreiber schreibt nicht, und Klebeband hält nicht richtig. An Stanz- und Schnittkanten kann der ausgehärtete Lack splittern, in Rill- und Falzlinien aufplatzen. Und ein Funktionslack wie Duft- oder Rubbellack verträgt über sich gar nichts mehr.So machen wir esWir fragen vorher, was mit dem Etikett noch passiert. Soll im Haus nachbedruckt oder beschriftet werden, sparen wir dieses Feld aus. An den Kanten lassen wir den Lack ein Stück vor der Stanzkontur enden. Funktionslacke bleiben immer die oberste Schicht, Veredelungen setzen wir daneben.
  • Bei Lebensmitteln ist Lack ein Thema für sichUV-Lacke härten über Fotoinitiatoren. Diese und andere Bestandteile können wandern, und zwar nicht nur durch das Material, sondern auch im aufgewickelten Rollenballen von der Vorderseite auf die Rückseite des nächsten Etiketts, den sogenannten Abklatsch. Von dort geht es über die Klebstoffseite weiter. Der bekannteste Fall dieser Art hat vor Jahren eine ganze Charge Säuglingsnahrung gekostet.So machen wir esFür Etiketten an Lebensmitteln arbeiten wir mit migrationsarmen Lacken und Farben und mit einem Aufbau, der eine Barriere bildet. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob das Etikett an ein Lebensmittel geht und ob es direkten Kontakt hat. Das verändert Material, Lack und Handling, und es ist nichts, was man nachträglich repariert.

Wofür lackierte Etiketten eingesetzt werden

Überall dort, wo ein Etikett länger halten oder stärker wirken soll, als das blanke Material hergibt.

  • Wein, Spirituosen und GetränkeNaturpapier, Relieflack auf dem Wappen, Spotlack auf dem Jahrgang. Hier verkauft die Haptik mit. Passt zu unseren Weinetiketten.
  • Kosmetik und KörperpflegeMatte Grundfläche, glänzender Markenname, dazu ein Soft-Touch-Effekt, der sich beim Anfassen samtig anfühlt. Das Etikett ist hier Teil des Produkts.
  • Lebensmittel und FeinkostGlanz macht hungrig, aber hier zählt zuerst die Migration. Migrationsarme Lacke, passender Aufbau, sauberes Handling. Mehr unter Lebensmitteletiketten.
  • Gewinnspiele, Lose und AktionenRubbellack über einem Code, der auf jedem Etikett ein anderer ist. Wir drucken die Codes fortlaufend oder aus Ihrer Datei und liefern auf Rolle für den Spender.
  • Gefahrstoffe und PharmaTastbarer Gefahrenhinweis nach CLP und Blindenschrift auf Arzneimittelverpackungen. Beides entsteht im Relieflack. Passt zu unseren GHS Etiketten.
  • Technik, Chemie und IndustrieHier ist Lack kein Schmuck, sondern Beständigkeit: gegen Abrieb im Lager, gegen Reiniger, gegen Sonne im Freien. Siehe auch Typenschilder.

Der Untergrund macht den Glanz

Derselbe Lack ergibt auf drei Materialien drei Ergebnisse. Das ist der häufigste Grund, warum ein Andruck anders aussieht als erwartet.

UntergrundWie der Lack darauf wirkt
Gestrichenes Haftpapier, weißDer beste Allrounder für Lack. Nimmt Glanz-, Matt- und Spotlack sauber an, der Glanzgrad wird so, wie er im Andruck aussieht. Wenn Sie sich nicht festlegen wollen, ist das der sichere Weg.
Naturpapier und ungestrichene PapiereSchön anzufassen und deshalb beliebt für Wein und Feinkost. Saugt einen Teil des Lacks auf, der Glanz fällt spürbar ab. Relieflack im Siebdruck wirkt hier trotzdem, weil er auf dem Papier steht statt einzuziehen.
Gussgestrichenes Papier, hochglänzendVon Haus aus spiegelnd. Die Oberfläche ist so glatt, dass die Lackhaftung leiden kann. Wir prüfen das am Muster, bevor die Auflage läuft.
PP- und PE-Folie, weißDer Lack steht sauber auf der Oberfläche und wird am brillantesten. Auf dunklen Flächen zeigt eine glänzende Folie allerdings jeden Fingerabdruck, dort ist matt oder Soft-Touch meist die klügere Wahl.
Transparente Folie und No-Label-LookDer Lack darf hier nichts trüben. Partieller Lack wirkt besonders stark, weil er auf einer sonst unsichtbaren Fläche liegt. Mehr unter transparenten Etiketten.
Metallisierte MaterialienSilber und Gold unter partiellem Glanzlack ergeben den stärksten Kontrast, den man ohne Prägung bekommt. Der Untergrund spiegelt, der Lack setzt die Kante.
Aufbauten für LebensmittelMigrationsarme Lacke und Farben, passendes Trägermaterial, getrenntes Handling. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob das Etikett an ein Lebensmittel geht.

Alle Ausführungen gibt es vollflächig oder partiell, glänzend, matt oder in Kombination, auf Rolle, im Bogen oder einzeln, rund, eckig oder in Ihrer Sonderform.

Worauf Sie beim Anlegen achten sollten

Vier Punkte, an denen ein gut gemeinter Lack das Etikett schlechter macht statt besser. Links jeweils die Variante, die Ärger macht, rechts die, die läuft.

Lack versetztmit ÜberfüllungPasser

Lackform mit Überfüllung anlegen

Spotlack sitzt nie auf den Mikrometer genau. Wird die Lackfläche exakt so groß wie das Motiv angelegt, blitzt bei kleinster Abweichung eine unlackierte Kante hervor. Wir legen die Lackform deshalb mit einer Überfüllung an, in der Regel zwei Zehntel Millimeter rundum.

bis an die Kanteendet vorherKanten

Nicht bis an die Stanzkontur

Ausgehärteter UV-Lack ist spröde. Läuft er bis an die Stanzkante, kann er dort splittern und sich als feiner Grat abheben. Wir lassen ihn deshalb ein Stück vorher enden, das sieht niemand und hält.

zu feine Linienkräftig angelegtStrichstärke

Relieflack braucht Substanz

Der dicke Siebdrucklack baut auf, und dabei läuft er ein wenig. Haarlinien und sehr feine Raster verlieren dabei die Kontur oder wachsen zu. Was gefühlt werden soll, muss kräftig genug angelegt sein, das gilt für Blindenschrift genauso wie für ein Wappen.

Lack überallFeld ausgespartNachdruck

Wo Sie selbst bedrucken, kein Lack

Auf einer geschlossenen Glanzlackfläche haftet Thermotransferdruck schlecht, ein Kugelschreiber schreibt nicht, und Klebeband hält nicht. Wenn im Haus noch Chargen, Preise oder Daten aufgebracht werden, bleibt dieses Feld frei von Lack.

So entsteht Ihr lackiertes Etikett

  • Sagen, was der Lack leisten sollSchutz, Optik oder Funktion? Diese eine Frage entscheidet fast alles Weitere, vom Verfahren über die Kosten bis zur Frage, was danach noch mit dem Etikett passieren darf.
  • Die Lackform anlegenPartieller Lack braucht eine eigene Ebene in den Druckdaten, in einer Sonderfarbe auf 100 Prozent, überdruckend gestellt. Die Überfüllung setzen wir, das müssen Sie nicht können.
  • Andruck ansehen und anfassenGlanzgrad, Struktur und Relief lassen sich am Bildschirm nicht beurteilen. Sie bekommen ein echtes Etikett auf Ihrem Material, bevor die Auflage läuft.
  • Drucken, lackieren, aushärtenDer Lack härtet unter UV-Licht in Sekundenbruchteilen aus, ohne Trockenzeit. Danach wird gestanzt, gewickelt und geliefert, bei Funktionslacken locker und schonend verpackt.

Schicken Sie uns Ihr Motiv

Daran sieht man am schnellsten, welcher Lack passt und ob er sich lohnt. Material und Auflage dazu, dann steht auch das Verfahren fest. Den Andruck bekommen Sie auf Ihrem Material und zum Anfassen, denn Glanz und Struktur lassen sich am Bildschirm nicht beurteilen.

Anfrage stellen

Häufige Fragen zu lackierten Etiketten

Was bringt ein Lack auf dem Etikett?

Zwei Dinge, und meist gleichzeitig. Schutz: Die Oberfläche wird kratz- und abriebfest und unempfindlicher gegen Feuchte. Wirkung: Glanz verstärkt die Farbbrillanz, Matt wirkt ruhig und hochwertig, und der Kontrast zwischen beidem ist einer der stärksten Effekte, die ein flaches Etikett hergibt. Dazu kommen Lacke, die eine eigene Aufgabe haben, etwa Rubbel-, Thermo- und Duftlacke.

Was ist der Unterschied zwischen Glanzlack und Spotlack?

Der Glanzlack liegt vollflächig auf dem ganzen Etikett. Der Spotlack liegt nur dort, wo er hinsoll: auf dem Logo, dem Motiv oder dem Produktnamen, während der Rest matt bleibt. Der Effekt entsteht aus dem Kontrast, nicht aus dem Glanz allein. Spotlack braucht einen sauberen Passer, deshalb legen wir die Lackform immer mit etwas Überfüllung an.

Was ist Drip-off?

Der Weg zum größten Glanzunterschied. Zuerst wird partiell ein matter Öldrucklack gedruckt, direkt danach nass in nass ein glänzender Lack über die ganze Fläche. Weil die beiden Lacke eine unterschiedliche Oberflächenspannung haben, benetzt der glänzende den matten nicht, sondern perlt ab. Das Ergebnis ist ein Kontrast, den ein einzelner Lack nicht schafft, und die ganze Fläche ist trotzdem geschützt.

Wie dick ist die Lackschicht?

Das hängt am Verfahren. Über ein Lackwerk in der Maschine kommen typischerweise bis etwa acht Mikrometer auf das Etikett, das reicht für Glanz, Matt und Schutz. Für fühlbare Effekte brauchen wir den Siebdruck, dort sind bis etwa hundert Mikrometer möglich. Das ist der Grund, warum Relief-, Struktur- und Glitterlacke im Siebdruck laufen und nicht im Lackwerk.

Was ist Relieflack?

Eine dicke Siebdruckschicht, die Motive, Schriften und Rahmen dreidimensional aufbaut, in glänzend oder matt. Man sieht ihn und man fühlt ihn. Dieselbe Technik steckt hinter der Blindenschrift auf Arzneimittelverpackungen und hinter dem tastbaren Gefahrenhinweis auf Gefahrstoffen. Relieflack braucht Substanz: Haarlinien und sehr feine Raster verlieren die Kontur.

Können Sie tastbare Gefahrenhinweise drucken?

Ja, im Relieflack. Die CLP-Verordnung verlangt in Anhang II Abschnitt 3.2 einen tastbaren Gefahrenhinweis auf Verpackungen bestimmter gefährlicher Stoffe und Gemische, die an die breite Öffentlichkeit abgegeben werden, und zwar unabhängig vom Fassungsvermögen. Die technischen Vorgaben stehen in der EN ISO 11683. Die Form ist ein Dreieck oder sind drei tastbare Punkte an dessen Ecken. Ob Ihr Produkt betroffen ist, ergibt sich aus der Einstufung, nicht aus dem Etikett.

Und Blindenschrift auf Arzneimitteln?

Auch das entsteht im Relieflack. Für Arzneimittelverpackungen in der EU ist der Name des Mittels in Brailleschrift vorgeschrieben. Als Schriftbild hat sich Marburg Medium durchgesetzt, die maßgebliche Norm ist die ISO 17351 mit einer Sollhöhe von 0,20 Millimetern je Punkt. Das ist eine Frage der Prozesskontrolle, deshalb sprechen wir solche Aufträge vorher im Detail durch.

Kann ich lackierte Etiketten selbst nachbedrucken?

Auf einer geschlossenen Glanzlackfläche eher nicht. Thermotransferdruck haftet dort schlecht, ein Kugelschreiber schreibt nicht, und Klebeband hält nicht richtig. Wenn im Haus noch Chargen, Preise oder Daten aufgebracht werden, sparen wir dieses Feld aus. Sagen Sie uns das bitte vor dem Andruck, nachträglich geht es nicht.

Sieht der Lack auf jedem Material gleich aus?

Nein, und das überrascht viele. Naturpapier saugt einen Teil der Schicht auf, der Glanz fällt deutlich ab. Gussgestrichenes Papier ist so glatt, dass die Haftung leiden kann. Auf Folie steht der Lack am besten und wirkt am brillantesten, zeigt auf dunklen Flächen aber jeden Fingerabdruck. Deshalb machen wir den Andruck auf Ihrem Material, nicht auf unserem.

Sind lackierte Etiketten für Lebensmittel geeignet?

Mit dem richtigen Aufbau ja. UV-Lacke härten über Fotoinitiatoren, und diese Bestandteile können wandern, auch im aufgewickelten Rollenballen von der Vorderseite auf die Rückseite des nächsten Etiketts. Deshalb arbeiten wir dafür mit migrationsarmen Lacken und Farben und mit einem Aufbau, der eine Barriere bildet. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob das Etikett an ein Lebensmittel geht und ob es direkten Kontakt hat.

Wie muss ich die Lackform in den Daten anlegen?

Als eigene Ebene in einer Sonderfarbe, flächig auf 100 Prozent, auf überdrucken gestellt, mit einem eindeutigen Namen wie "Lack" oder "Relief". Kein Verlauf, kein Raster, keine Transparenz. Die Überfüllung setzen wir, das müssen Sie nicht können. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie die Daten wie sie sind und schreiben dazu, was glänzen soll.

Warum kann ich lackierte Etiketten nicht selbst zusammenstellen?

Weil der Lack vom Material, vom Motiv und davon abhängt, was mit dem Etikett noch passiert. Derselbe Lack sieht auf drei Papieren dreimal anders aus, und ein Formular kann Ihnen den Glanzgrad nicht zeigen. Unser Konfigurator deckt unser Standardsortiment an Rollenetiketten ab, lackierte Etiketten stimmen wir vorher ab und schicken einen Andruck zum Anfassen.

06101 5229 0Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Motiv, Material und Auflage genügen für die erste Einschätzung.

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Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.