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Etikettendruck

No-Label-Look Etiketten

Hochtransparente Folie, kristallklarer Klebstoff, Weiß nur unter Schrift und Logo. Der Kunde sieht Ihren Aufdruck und den Inhalt, aber kein Etikett. Das gelingt allerdings nur, wenn fünf Kleinigkeiten stimmen.

Bedruckte Etiketten sind in 10 bis 12 Werktagen ab Druckfreigabe bei Ihnen. Musteretiketten zum Aufkleben auf Ihre eigene Flasche schicken wir vorab.

Kante

Woran man das Etikett doch erkennt

Der No-Label-Look scheitert selten am Druck. Er scheitert an fünf Kleinigkeiten, von denen vier nichts mit dem Motiv zu tun haben. Schalten Sie sie ab und sehen Sie zu, wie das Etikett verschwindet.

Unsichtbarkeit 62 Prozent

Dieselbe Flasche, dasselbe Etikett. Was Sie sehen oder nicht sehen, entscheiden fünf Kleinigkeiten, von denen vier nichts mit dem Aufdruck zu tun haben.

Was verrät das Etikett?

Unsichtbarkeit62 %
Verräter2 von 5
Man sieht, dass da ein Etikett klebt.

Warum das wichtig ist: Beim No-Label-Look entscheidet nicht der Druck über das Ergebnis, sondern die Folie, der Klebstoff, die Veredelung und die Art, wie das Etikett auf die Flasche kommt.

Sie finden dieses Produkt auch unter Ultra Clear Etiketten, hochtransparente Etiketten, glasklare Aufkleber, unsichtbare Etiketten, Clear on Clear und No Label Look Aufkleber.

No-Label-Look, transparent oder direkt gedruckt?

Drei Wege zum selben Ziel, mit sehr unterschiedlichem Aufwand. Der Unterschied zwischen den ersten beiden ist nicht das Material, sondern der Anspruch.

No-Label-Look

Das Etikett verschwindet

Ultra Clear plus klarer Klebstoff

Sehr dünne, hochtransparente Folie mit einem Klebstoff, der kristallklar ausklart. Der Weißdruck sitzt nur unter Schrift und Logo, der Rest bleibt blank. Ergebnis: Der Kunde sieht Ihren Aufdruck und den Inhalt, aber kein Etikett. Verlangt eine saubere, maschinelle Applikation, weil jede Blase und jedes Staubkorn auffällt.

Transparentes Etikett

Man sieht durch, aber man sieht es

Der Normalfall

Klare PP- oder PE-Folie im Standard. Der Durchblick ist da, aber Folie und Klebstoff dürfen leicht sichtbar sein, und der Weißdruck darf größer ausfallen. Deutlich unempfindlicher in der Verarbeitung und günstiger. Alles zum Weißdruck steht auf unserer Seite zu transparenten Etiketten.

Direktdruck auf den Behälter

Gar kein Etikett

Die echte Alternative

Der Aufdruck geht direkt auf Glas oder Kunststoff. Optisch das Original, aber Sie binden sich damit an eine Behälterform und an sehr große Mengen, und jede Änderung an Text oder Rezeptur kostet einen neuen Durchlauf. Das Etikett bleibt flexibel: neue Sorte, neue Sprache, neue Charge, gleiche Flasche.

Wenn Ihnen der Durchblick reicht und das Etikett sichtbar sein darf, sparen Sie mit einem normalen transparenten Etikett Geld und Nerven. Der No-Label-Look lohnt sich dort, wo die Verpackung selbst das Produkt ist.

Drei Dinge, an denen es scheitert

Der Klebstoff, die Applikation und die gut gemeinte Veredelung. In dieser Reihenfolge.

  • Der Klebstoff ist wichtiger als die FolieBei jedem anderen Etikett interessiert der Klebstoff nur, ob er hält. Hier entscheidet er über die Optik. Ein Klebstoff, der nicht vollständig ausklart, legt einen milchigen Schleier zwischen Folie und Glas, und der ganze Aufwand mit der dünnen Folie war umsonst. Auf strukturierten oder angerauten Oberflächen wird es besonders sichtbar.So machen wir esWir nehmen für den No-Label-Look ausdrücklich einen klar ausklarenden Klebstoff und prüfen ihn an Ihrem Behälter, nicht an einer Glasplatte im Labor. Sagen Sie uns, worauf das Etikett geht: Klarglas, PET, PE oder eine lackierte Oberfläche. Das ist hier keine Nebenfrage.
  • Von Hand geht es fast immer schiefUnter klarer Folie wirkt eingeschlossene Luft silbrig, und ein einzelnes Staubkorn ist der einzige Fleck auf einer sonst perfekten Fläche. Auf weißem Material würde beides niemand bemerken. Dazu kommt die Rundung: Ein zu breites Etikett auf einer schlanken Flasche wirft Falten, die sich nicht mehr glätten lassen.So machen wir esWir liefern auf Rolle in der Wickelrichtung, die Ihre Etikettiermaschine braucht, und stimmen die Etikettenbreite auf den Flaschendurchmesser ab. Wenn von Hand geklebt werden muss, empfehlen wir eine schmalere Form und ein Material, das sich der Rundung anpasst. Muster zum Testen an Ihrer eigenen Flasche schicken wir vorab.
  • Veredelung macht den Effekt kaputt, wenn sie flächig istDer häufigste Selbstschuss bei diesem Produkt: Ein Mattlack oder eine kaschierte Schutzfolie über der ganzen Fläche erzeugt genau die milchige Optik, die man vermeiden wollte. Auch ein gedruckter Rahmen oder eine Randlinie verrät die Kante sofort.So machen wir esWir veredeln beim No-Label-Look partiell: Glanzlack oder Prägung nur auf Motiv und Wortmarke, die freie Fläche bleibt blank. Das wirkt stärker als eine vollflächige Veredelung, weil der Effekt genau dort sitzt, wo hingesehen wird. Mehr dazu unter lackierten Etiketten.

Wofür No-Label-Look Etiketten eingesetzt werden

Überall dort, wo der Inhalt das Verkaufsargument ist und ein weißes Etikett wie ein Pflaster wirken würde.

  • Kosmetik und KörperpflegeDie Branche, in der der No-Label-Look zum Standard geworden ist. Der Kunde sieht die Konsistenz und die Farbe des Produkts, und das Etikett steht nicht im Weg.
  • Getränke und SpirituosenGin, Likör und Sirup verkaufen über die Farbe im Glas. Ein weißes Etikett schneidet die Flasche in zwei Hälften, ein klares nicht.
  • Feinkost im GlasHonig, Pesto, Eingelegtes. Hier ist der Inhalt das Verkaufsargument, und Pflichtangaben lassen sich trotzdem sauber unterbringen, wenn das Weiß richtig sitzt.
  • Nahrungsergänzung und ApothekeKlare Dosen, in denen man die Kapseln sieht. Achtung: Pflichtangaben und Barcode brauchen hier zuverlässig ein weißes Feld.
  • Reiniger und Squeeze-FlaschenWeiche Flaschen, die beim Drücken nachgeben. Hier braucht es eine Folie, die sich mitbewegt, sonst wirft das Etikett Falten und löst sich an den Kanten.
  • Siegel und Aktionen auf VerpackungenEin klares Siegel über der Faltschachtel, das die Gestaltung nicht unterbricht. Passt zu unseren Verschlussetiketten.

Folien und Klebstoffe

Beim No-Label-Look ist der Klebstoff die wichtigere Hälfte. Er entscheidet darüber, ob zwischen Folie und Glas ein Schleier liegt oder nicht.

MaterialWofür es taugt
Ultra Clear PPDie eigentliche No-Label-Look-Folie: sehr dünn, hochtransparent, mit einem Klebstoff, der kristallklar ausklart. Passt sich Rundungen gut an. Wenn Sie den Effekt wirklich wollen, ist das die Wahl.
PP transparent, etwa 60 µmDer Standard unter den klaren Folien. Robuster und günstiger, die Kante ist etwas deutlicher zu sehen. Gut, wenn der Durchblick zählt, aber nicht die letzten fünf Prozent Unsichtbarkeit.
PE transparent, etwa 85 µmWeich und dehnbar, deshalb erste Wahl für Squeeze-Flaschen und Tuben, die beim Drücken nachgeben. Auf starren Behältern ist PP oder PET meist die bessere Wahl.
PET transparentSteifer und maßhaltiger als PP, temperaturbeständiger und sehr klar. Gut, wenn das Etikett maschinell aufgebracht wird oder höhere Temperaturen sieht.
Klar ausklarender KlebstoffKein Material, sondern das Herzstück. Permanent haftend, damit die Kante nicht aufsteht. Wir prüfen ihn an Ihrem Behälter, denn Klarglas, PET und lackierte Oberflächen verhalten sich unterschiedlich.
Partielle VeredelungGlanzlack oder Prägung nur auf Motiv und Wortmarke. Vollflächiger Mattlack und Kaschierung sind hier tabu, weil beide eine milchige Optik erzeugen.
KonfektionAuf Rolle in Ihrer Wickelrichtung für die Etikettiermaschine, mit Steuermarke wenn die Lichtschranke die klare Folie nicht erkennt, oder im Bogen. Rund, eckig, oval oder in Ihrer Sonderform.

Alle Ausführungen gibt es permanent oder ablösbar, mit partieller Veredelung, auf Rolle in Ihrer Wickelrichtung, im Bogen oder einzeln, rund, eckig, oval oder in Ihrer Sonderform.

Worauf Sie beim Anlegen achten sollten

Vier Punkte, an denen ein gut gedachtes Etikett doch wieder sichtbar wird. Links jeweils die Variante, die auffällt, rechts die, die verschwindet.

Weiß bis zum RandWeiß nur unter TextWeiß

Abstand zur Stanzkontur halten

Wenn das Deckweiß bis an den Rand läuft, haben Sie ein weißes Etikett auf klarer Folie gedruckt. Weiß gehört nur unter Schrift, Logo und Barcode. Halten Sie ringsum sichtbar Luft, dann verschwindet die Kontur und der Behälter bleibt sichtbar.

Mattlack flächigLack nur auf dem MotivVeredelung

Partiell statt vollflächig

Ein Mattlack oder eine Kaschierung über der ganzen Fläche erzeugt genau die milchige Optik, die man vermeiden wollte. Glanzlack und Prägung nur auf dem Motiv wirken stärker und lassen den Rest blank.

zu breit, wirft Faltenschmaler, liegt anForm

Etikettenbreite zur Rundung

Ein zu breites Etikett auf einer schlanken Flasche wirft Falten, die sich nicht mehr glätten lassen, und unter klarer Folie sieht man jede davon. Schmaler und höher statt breit und flach, dann liegt das Etikett sauber an.

mit Rahmenohne RahmenRahmen

Keine Randlinie um das Etikett

Ein gedruckter Rahmen oder eine feine Randlinie zeichnet genau die Kontur nach, die niemand sehen soll. Dasselbe gilt für einen farbigen Hintergrund, der knapp vor der Stanzung endet. Lassen Sie den Rand leer, dann verschwindet er.

So entsteht Ihr No-Label-Look Etikett

  • Behälter nennenKlarglas, PET, PE oder lackiert? Der Untergrund entscheidet darüber, welcher Klebstoff wirklich klar ausklart. Ein Foto der Flasche genügt uns.
  • Weißform festlegenWas braucht ein weißes Feld darunter und was bleibt blank? Das ist die gestalterische Kernfrage beim No-Label-Look, und wir legen sie mit Ihnen zusammen fest.
  • Muster an Ihrer FlascheSie bekommen Musteretiketten zum Aufkleben auf Ihren eigenen Behälter. Erst dort sieht man, ob der Klebstoff wirklich klar wird und ob die Breite zur Rundung passt.
  • Drucken, stanzen, maschinengerecht wickelnGedruckt, gestanzt und in der Wickelrichtung geliefert, die Ihre Etikettiermaschine braucht, auf Wunsch mit Steuermarke für die Lichtschranke.

Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Flasche

Behältermaterial, Rundung und die Frage, ob maschinell etikettiert wird, entscheiden bei diesem Produkt mehr als das Motiv. Musteretiketten zum Aufkleben auf Ihre eigene Flasche schicken wir vorab, denn erst dort sieht man, ob der Klebstoff wirklich klar wird.

Anfrage stellen

Häufige Fragen zum No-Label-Look

Was ist der No-Label-Look?

Kein Material, sondern ein Gestaltungsziel: Das Etikett soll aussehen, als wäre direkt auf die Flasche gedruckt. Erreicht wird das mit einer sehr dünnen, hochtransparenten Folie, einem Klebstoff, der kristallklar ausklart, und einem Weißdruck, der nur unter Schrift und Logo sitzt. Wenn eines davon fehlt, sieht man das Etikett wieder.

Was ist der Unterschied zu einem normalen transparenten Etikett?

Der Anspruch. Ein transparentes Etikett gibt den Blick auf den Inhalt frei, darf aber als Etikett erkennbar sein. Beim No-Label-Look soll es verschwinden, und deshalb zählen Dinge, die sonst niemanden interessieren: die Foliendicke, das Ausklarverhalten des Klebstoffs, die Kante, die Applikation. Alles zum Weißdruck auf klarer Folie steht auf unserer Seite zu transparenten Etiketten.

Was heißt, der Klebstoff muss ausklaren?

Ein Haftklebstoff ist beim Auftragen nicht zwangsläufig glasklar. Manche bleiben leicht milchig oder zeigen eine feine Struktur, und unter einer klaren Folie sieht man das sofort als Schleier zwischen Etikett und Glas. Ein Klebstoff für den No-Label-Look muss vollständig ausklaren, und er muss das auf Ihrem Behältermaterial tun, nicht nur auf einer Glasplatte.

Warum sieht man auf klarer Folie jede Blase?

Weil eingeschlossene Luft unter durchsichtiger Folie silbrig wirkt und der einzige Störer auf einer sonst perfekten Fläche ist. Auf weißem Material würde dieselbe Blase niemand bemerken. Dasselbe gilt für Staub und Fingerabdrücke. Deshalb gehören No-Label-Look-Etiketten maschinell aufgebracht, auf eine saubere und trockene Oberfläche.

Kann man diese Etiketten von Hand aufkleben?

Bei kleinen Mengen ja, aber mit Sorgfalt: saubere Fläche, trocken, staubfrei, von der Mitte nach außen anrollen. Bei größeren Mengen wird es unwirtschaftlich, weil die Ausschussquote steigt. Wenn von Hand geklebt werden muss, empfehlen wir eine schmalere Etikettenform, das verzeiht mehr.

Welche Folien kommen infrage?

Ultra Clear PP ist die eigentliche No-Label-Look-Folie: sehr dünn, hochtransparent, mit klar ausklarendem Klebstoff. PP transparent mit etwa 60 Mikrometern ist der robustere Standard. PE transparent mit rund 85 Mikrometern ist weich und dehnbar und deshalb die Wahl für Squeeze-Flaschen. PET ist steifer, maßhaltiger und temperaturbeständiger.

Warum darf kein Mattlack darauf?

Weil ein vollflächiger Mattlack und eine kaschierte Schutzfolie beide eine milchige Optik erzeugen. Genau das wollten Sie ja vermeiden. Wenn veredelt werden soll, dann partiell: Glanzlack oder Prägung nur auf Motiv und Wortmarke, die freie Fläche bleibt blank. Das wirkt am Ende sogar stärker. Mehr dazu unter lackierten Etiketten.

Wie viel Weiß braucht das Etikett?

So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Weiß gehört unter Schrift, Logo und Barcode, damit sie auf jedem Untergrund lesbar bleiben, aber nicht bis an die Stanzkontur. Läuft das Weiß bis zum Rand, haben Sie ein weißes Etikett auf klarer Folie gedruckt, und der ganze Effekt ist weg. Halten Sie ringsum sichtbar Luft.

Sieht man die Etikettenkante?

Je dicker die Folie, desto eher. Im Streiflicht wirft die Kante sogar einen kleinen Schatten. Deshalb ist der No-Label-Look ein Fall für dünne Folien. Was die Kante zusätzlich verrät: ein gedruckter Rahmen, eine Randlinie oder ein farbiger Hintergrund, der knapp vor der Stanzung endet. Lassen Sie den Rand leer.

Geht das auch auf Squeeze-Flaschen?

Ja, mit dem richtigen Material. Eine weiche Flasche gibt beim Drücken nach, und eine steife Folie macht das nicht mit: Sie wirft Falten und hebt sich an den Kanten. Für Squeeze-Flaschen und Tuben nehmen wir deshalb eine dehnbare PE-Folie. Sagen Sie uns bei der Anfrage, ob der Behälter nachgibt.

Was ist mit dem Barcode?

Der braucht auf klarer Folie zwingend ein weißes Feld darunter. Ohne das ist die Lücke zwischen den Strichen genau das, was zufällig dahinter liegt, und dem Scanner fehlt der Kontrast. Das weiße Feld ist kein Schönheitsfehler, sondern gehört zur Gestaltung. Mehr dazu unter Barcode Etiketten.

Warum kann ich No-Label-Look nicht selbst zusammenstellen?

Weil das Ergebnis von Dingen abhängt, die kein Formular abfragen kann: von Ihrem Behältermaterial, von der Rundung, von der Art der Applikation und davon, wie viel Weiß das Motiv wirklich braucht. Unser Konfigurator deckt unser Standardsortiment an Rollenetiketten ab. Beim No-Label-Look schicken wir vorher Muster, die Sie an Ihrer eigenen Flasche testen.

06101 5229 0Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr

Ein Foto der Flasche und die Auflage genügen für die erste Einschätzung.

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Blanko Etiketten auf DIN-Bogen finden Sie unter Endi-Haft, alle Etikettenarten im Etikettendruck.